WÜRZBURG

Warum politische Populisten antidemokratisch sind

Sie beanspruchen, das ganze Volk zu vertreten – auch wenn dies kein Wahlergebnis hergibt. Wie Populismus in Gesellschaft und Politik wirkt, darüber wurde an der Uni Würzburg diskutiert.
Warum politische Populisten antidemokratisch sind
Jan-Werner Müller. Foto: Theresa Müller
Er hat sich als politisch-gesellschaftliche Strömung Bahn gebrochen, hat Einzug gehalten in die Parlamente und das Parteiensystem gehörig durcheinandergewirbelt. In Deutschland beschäftigt man sich vor allem seit den Pegida-Aufzügen sowie der flächendeckenden Ausbreitung der AfD mit dem Phänomen des Populismus. Er scheint sich weltweit auszubreiten, gesellschafts- und mehrheitsfähig zu werden. In den USA wird ein Präsident ins Amt gewählt, der mit populistischen Sprüchen und Entscheidungen ganze Weltkrisen heraufzubeschwören droht. Und in Europa zerren Nationalisten wie Geert Wilders in den Niederlanden ...
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