Würzburg

Was Bose und Einstein mit leuchtenden Mäusen verbindet

Physik am Samstag geht in die nächste Runde: Am 7. Dezember spricht Christian Schneider über Quanten-Kondensate von Licht und Materie – und was das mit Bose, Einstein und Mäusen zu tun hat, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Jahr 1924 prophezeiten Albert Einstein und Satyendra Nath Bose, dass ein ideales Gas bei tiefsten Temperaturen in einen damals völlig unbekannten Zustand übergehen kann: Eine kondensierte, geradezu geordnete Materie-Phase, in der sich alle Teilchen gemeinsam wie ein einzelnes quantenmechanisches Super-Teilchen verhalten und ihren individuellen Charakter einbüßen.

Es dauerte schließlich 70 Jahre bis zur erfolgreichen Entdeckung dieser Quantenphase im Labor: Dank geschickter Kühlmethoden mit unvorstellbar niedrigen Temperaturen. Mittels moderner, alternativer und zum Teil interdisziplinärer Ansätze gelingt es heutzutage, ähnliche Quanten-Kondensate selbst bei Raumtemperatur zu präparieren und zu beobachten.

Am Samstag, 7. Dezember, dreht sich bei „Physik am Samstag“ alles um dieses Thema. Erneut veranstaltet die Julius-Maximilians-Universität dieses Format für Schüler und alle Interessierte. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Los geht es um 10.30 Uhr im Max-Scheer-Hörsaal im Hörsaalbau der Naturwissenschaften, Campus Hubland-Süd. Referieren wird hierbei der Physiker Christian Schneider.

Der im Vortrag erläuterte Spezialfall involviert ein System aus fluoreszierenden Proteinen, das uns einen einzigartigen Blick in die Quanten-Welt mit einer einfachen Digital-Kamera ermöglicht. Neben dem Interesse an Quanten-Kondensaten legt dieser Ansatz gleichzeitig den Grundstein zur Entwicklung neuartiger Lichtquellen und Laser.

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