Würzburg

Was man in der Unibibliothek sonst nicht zu sehen bekommt

Eine Bibliothek ist viel mehr, als eine Bücheraufbewahrungsanstalt. Die vielfältigen Möglichkeiten zeigt die Würzburger Unibib beim Tag der offenen Tür am 3. Oktober.
Bücherschätze aus 1200 Jahren und vieles mehr gibt es beim Tag der offenen Tür in der Würzburger Unibibliothek am Hubland zu bestaunen, der aus Anlass des 400-jährigen Bestehens der Bibliothek stattfindet. Foto: Thomas Obermeier

In 400 Jahren Geschichte kann sich viel ereignen. So lange schon gibt es die Universitätsbibliothek in Würzburg, die ihr Jubiläum in diesem Jahr schon ausgiebig gefeiert hat. Die Bibliothek im Campus Süd am Hubland ist aber nicht nur ein Ort für Studium und Wissenschaft, sondern sie steht allen zur Verfügung. Wer sich einmal einen Eindruck verschaffen möchte, welche Angebote es in der Bibliothek gibt, hat am Donnerstag, 3. Oktober, die Gelegenheit, wenn es von 11 bis 17 Uhr heißt "Tür auf zur Unibibliothek".

Blick in die Werkstätten der Bibliothek

Beim Tag der offenen Tür können die Besucher auch einen Blick in Bereiche werfen, die ihnen an den regulären Öffnungstagen nicht zugänglich sind. Sie können den Mitarbeitern der Bibliothek bei der Arbeit zum Beispiel in der Restaurierwerkstatt, der Buchbinderei, der Digitalisierung, der Medienbearbeitung und im Magazin über die Schulter schauen. Zusätzlich dazu gibt es auch ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Rahmenprogramm mit Glücksrad, Hüpfburg, Kinderschminken, Bastelangeboten, Fotobox-Station, Informationsständen und einen Bücherflohmarkt. Auch unterschiedliche Führungen stehen auf dem Programm, für die die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt ist. Ticktes zu den einzelnen Terminen gibt es an der Ticketausgabe im Foyer der Zentralbibliothek.

Wie kommt eigentlich ein Buch ins Regal? Wo kommen die Bücher eigentlich her? Welche Abteilungen durchlaufen sie, bis sie im Katalog und im Regal zu finden sind? Diese Fragen werden bei einem speziellen Rundgang beantwortet. Heutzutage geht es in der Bibliothek aber nicht mehr nur um Papier und Bücher. Die Digitalisierung spielt inzwischen eine wesentliche Rolle. Wie das funktioniert, können Besucher selbst ausprobieren: Einfach ein Dokument und einen USB-Stick mitbringen und es kann losgehen.

Bücherschätze aus 1200 Jahren

Wer sich für seltene Bücher oder Urkunden interessiert, kann bei Führungen Schätze aus 1200 Jahren erkunden. Wer wissen will, wie man die Unibibliothek nutzen kann und das sogar kostenlos, erfährt dies beim Rundgang "Die Uni-Bib in 30 Minuten". Kinder können in einer Mittelalter-Schreibwerkstatt mit Federkiel und Tinte eine Urkunde erstellen oder sich auf Schatzsuche durch die Bibliothek begeben.

Den Flyer mit dem kompletten Programm des Tages der offenen Tür gibt es unter www.bibliothek.uni-wuerzburg.de/400/

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