Aub

Waschbär- und Gräserschäden den Kampf angesagt

Die Auber Stadtmauer soll saniert werden – hier ein Abschnitt im Bereich des Judengrabens. Foto: Alfred Gehring

Die Stadt Aub will die Sanierung der Stadtmauer in Angriff nehmen. Einen entsprechenden Antrag auf denkmalschutzrechtliche Erlaubnis brachte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung auf den Weg.

Die Stadtmauer, die die Altstadt noch nahezu vollständig umfasst, ist an einigen Stellen schadhaft geworden. Mauerfugen sind verwittert und ausgewaschen, Steine an der Mauerkrone sind lose, drohen herabzufallen oder werden von Waschbären, die sich in den Abendstunden auf der Stadtmauer tummeln, herabgestoßen. Teilweise wuchern auch Gräser und Sträucher in den Mauerfugen, im Bereich des Kräutergartens springen herabfallende Steine meterweit ins Gelände.

Als einen ersten Bauabschnitt schlug Bürgermeisters Robert Melber deshalb auch den Bereich des Spitalgartens, entlang des dortigen Kräutergartens, um den Turm herum bis zur Spitalbühne vor. Die Stadtmauer soll neu verfugt werden, loses Material soll wieder befestigt werden. Um mit der Sanierung beginnen zu können, muss aber erst Rücksprache mit den Denkmalschutzbehörden gehalten, eine entsprechende Erlaubnis beantragt werden.

An öffentlichen Straßen beginnen

Ratsmitglied Theo Theuerkaufer fand, noch dringender sanierungsbedürftig als im Spitalbereich sei die Mauer entlang der Judengasse und der vorgelagerten Gärten sowie im Bereich der Johannes-Böhm-Straße. Dort verlaufe die Stadtmauer zudem direkt an öffentlichen Straßen.

Dieser Bereich sollte nach Ansicht des Bürgermeisters der nächste Abschnitt sein, der in Angriff genommen werde, doch müsse man ja an einer Stelle beginnen. So beschloss der Stadtrat schließlich, die benötigte denkmalschutzrechtliche Erlaubnis für den Bereich im Spitalgarten zu beantragen.

Weiter in eigener Bausache beschloss der Stadtrat, einen Antrag zu stellen, die Hausanschlüsse für die eigenen Gebäude in der Etzelstraße umzustellen, die elektrische Freileitung dort zurückzubauen und den Stromständer auf dem Gebäudedach abzubauen. Die Stadt möchte die beiden Gebäude renovieren und dort neuen Wohnraum schaffen. Einvernehmlich brachte das Gremium einen entsprechenden Antrag auf den Weg und genehmigte ebenso einmütig den entsprechenden Ausführungsplan.

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