RANDERSACKER

Weibliche Sexualstoffe sorgen im Weinberg für Verwirrung

Dem Traubenwickler geht es jetzt in und um Randersacker umweltfreundlich an den Kragen - und alle Winzer machen mit. Wie das funktioniert.
Die Randersackerer Winzer freuen sich über insektizidfreie Weinberge, im Bild (von links): ÖDP-Kreisrätin Viktoria Marold, Bettina Arnold, Florian Steigerwald, Thomas Schenk, Martin Schmitt, Bernhard König und Martin Göbel. Foto: Foto: Traudl Baumeister
Traubenwicklermotten legen befruchtete Eier auf die Beeren der Weintrauben ab. Die geschlüpften Larven bohren sich hungrig in die Früchte. Betroffene Trauben faulen. Winzer allerorten versuchen deshalb dem größten Weinbergsschädling zu Leibe rücken, auch in der Weinbaugemeinde Randersacker. Denn je nach Witterung variieren die Schäden, können bei anhaltender Feuchte massiv sein. Um die Wickler zu dezimieren, spritzten die Randersackerer im Bedarfsfall Insektizide. Dafür mussten sie genau den richtigen Zeitpunkt erwischen: Wenn Männchen und Weibchen fliegen und es zur Befruchtung kommt. Nicht einfach, da ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen