FRICKENHAUSEN

Wenn Fremde Familie werden

Da der Bruder ihres Pflegesohns in seiner Heimat Bangladesch nur im Untergrund leben kann, kämpft Karen Bauer aus Frickenhausen um dessen Zukunft.
Sie ringen seit vielen Monaten darum, dass der in Bangladesch verfolgte 16-jährige Jahid nach Frickenhausen kommen kann: Karen Bauer und ihr Pflegesohn Faruk. Foto: Foto: C. Hettiger
Sie ist der Hingucker in Karen Bauers Flur: eine große Deutschlandkarte, gespickt mit Fotos, die die 48-Jährige lachend mit ihren Pflegekindern Faruk und Rajib zeigen. Ob Berlin, Borkum oder Rothenburg – die zwei 19-Jährigen aus Bangladesch scheinen in den zwei Jahren, die sie in Frickenhausen bei Karen Bauer wohnen, bereits viel herumgekommen zu sein. „Im Oktober 2015 kam der Anruf einer Freundin, die fragte, ob ich Pflegekinder aufnehmen könne“, erinnert sich Bauer. Für sie, die selbst keine Kinder, dafür ein großes Haus mit viel Platz hat, war die Entscheidung schnell getroffen: ...
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