GERBRUNN

Wenn der Igel stirbt und es niemanden stört

Seit 2017 steht der Igel auf der Roten Liste für Bayerns Säugetiere. Doch auf die Lebensgewohnheiten der Art wird kaum Rücksicht genommen, Hecken rigoros geschnitten.
Igel
Symbolbild: Igel (Foto. Bildarchiv Landesbund für Vogelschutz)
Kaum dass die ersten Sonnenstrahlen fallen, sieht man überall in Unterfranken Gemeindearbeiter und Gartenbesitzer beim Zurückschneiden von Hecken, Gehölzen und Sträuchern. Es wird aufgeräumt auf Streuobstwiesen, an Wanderwegen, Straßenrändern und in Privatgärten. Kein Strauch, kein Ast, kein Blatt zu viel liegt am Boden. Sauber und ordentlich soll es sein. Ein Alptraum für den Igel.
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