Rottendorf

Wertstoffhof wird größer und bequemer

Mit der Erweiterung des Wertstoffhofs Wöllrieder Mühle trägt Team Orange den steigenden Anforderung an die Wiederverwertung von Abfällen Rechnung.
Der Erweiterungsplan für den Wertstoffhof Wöllrieder Hof steht, im Bild von links: Rottendorfs Bürgermeister Roland Schmitt, Team-Orange-Betriebsleiter Alexander Pfenning, Eva von Vietinghoff-Scheel vom Kommunalunternehmen des Landkreises und technischer Leiter Klaus Rüger.
Der Erweiterungsplan für den Wertstoffhof Wöllrieder Hof steht, im Bild von links: Rottendorfs Bürgermeister Roland Schmitt, Team-Orange-Betriebsleiter Alexander Pfenning, Eva von Vietinghoff-Scheel vom Kommunalunternehmen des Landkreises und technischer Leiter Klaus Rüger. Foto: Gerhard Meißner

Die gesetzlichen Ansprüche an die Erfassung und Verwertung von Abfällen steigen. Das ist ein Grund, warum Team Orange den Wertstoffhof Wöllrieder Hof zwischen Rottendorf und der Würzburger Stadtgrenze erweitern und modernisieren will. Schätzungsweise rund 800 000 Euro investiert der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises in den kommenden Monaten in den Standort.

Seit 2008 ist der Wertstoffhof Wöllrieder Hof Teil des landkreisweiten Netzes aus Sammelstellen. Die Ansprüche an eine möglichst hohe Wiederverwertung sind während dieser Zeit erheblich gestiegen, sagt Team-Orange-Betriebsleiter Alexander Pfenning – und damit die Vorgaben für die  Wertstofferfassung.

Immer mehr getrennte Müllfraktionen

Waren es 2012 noch 20 verschiedene Fraktionen, in die der Abfall am Wertstoff getrennt wurde, so werden es demnächst 40 verschiedene Container und Sammelbehälter sein, die ein Wertstoffhof vorhalten muss. Unter anderem wurde die Fraktion der gipshaltigen Baustellenabfälle aufgefächert in reine Gipsabfälle, Gipskartonplatten und Leichtbausteine.

"Eine optimierte Verkehrslenkung stand bei den Planungen klar im Vordergrund."
Eva von Vietinghoff-Scheel, Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg

Der Wertstoffhof Wöllrieder Hof kommt damit an seine Grenzen. Für zusätzliche Container ist kaum noch Platz. Außerdem war die gemeinsame Ein- und Ausfahrt des schmalen Geländes zur Kreisstraße WÜ 28 seit jeher ein Problem.

Durch die geplante Erweiterung um insgesamt 3000 Quadratmeter wird der neue Wertstoffhof um die Hälfte größer als der bestehende. Dabei entsteht auch eine neue Ausfahrt, so dass der Wertstoffhof nur noch in eine Richtung befahren werden kann und das Wenden auf dem beengten Platz nicht mehr nötig ist. "Eine optimierte Verkehrslenkung stand bei den Planungen klar im Vordergrund", sagt Eva von Vietinghoff-Scheel, Prokuristin im Kommunalunternehmen des Landkreises. Durch eine zusätzliche Containerstellfläche von 700 Quadratmetern soll auch das Anliefern deutlich bequemer werden.

Betrieb läuft ungehindert weiter

Erst in seiner jüngsten Sitzung in der vergangenen Woche hat der Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens dem Bauvorhaben zugestimmt. Bis Ende des Jahres soll das Vergabeverfahren abgeschlossen und, eine günstige Witterung vorausgesetzt, mit den umfangreichen Erdarbeiten begonnen werden. Während der Bauarbeiten soll der Betrieb auf dem bestehenden Wertstoffhof ungehindert weitergehen können, so der technische Leiter von Team Orange, Klaus Rüger. Mit der Eröffnung rechnet er im Juni 2020.

Rottendorfs Bürgermeister Roland Schmitt begrüßt die Entscheidung von Team Orange. "Durch die Erweiterung wird der Standort auf Dauer gefestigt", sagte er beim Ortstermin. Der Wertstoffhof wird vor allem von Bürgern aus Rottendorf und Gerbrunn genutzt.

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