Würzburg

Wie Leo Weismantel die Gestapo-Hölle im Frauenland erlebte

Drei Wochen lang quälte die Gestapo den Dichter, Lehrer und Politiker im Lager in der Friesstraße. Dass Leo Weismantel überlebte, verdankte er einem glücklichen Umstand.
Der Schriftsteller Leo Weismantel (1888-1964) um 1960. Foto: Reprofoto: Jürgen Gabel
Leo Weismantel, geboren in Obersinn, wohnhaft in Marktbreit, will ein guter Deutscher sein und Adolf Hitler soll das wissen. Der Dichter und Lehrer, radikale Christ und ehemalige Abgeordnete im bayerischen Landtag, vielgelesen und bekannt im Reich, schreibt dem "sehr geehrten Herrn Reichskanzler" einen Brief. Von "hundertprozentiger Deckung" seiner "Ziele und der Programmatik des Nationalsozialismus" berichtet er, und von seiner Forderung im Jahr 1924, alle Parteien zu zerschlagen und in eine einzige zusammenzuführen, von seiner Arbeit für eine "ständische ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen