Ochsenfurt

Wie das Bratwurstfest am neuen alten Ort verlief

Das Ochsenfurter Bratwurstfest war auch in diesem Jahr gut besucht. Doch trotz allem hatten die Trachtler eine Sache zu kritisieren.
Ohne die vielen freiwilligen Helfer könnte das Fest nicht gelingen.
Ohne die vielen freiwilligen Helfer könnte das Fest nicht gelingen. Foto: Uschi Merten

Die Mitglieder des Trachtenvereins sind zwar geschafft, aber richtig zufrieden: Das Bratwurstfest sei auch heuer wieder gelungen. Im Vorfeld gab es einige Bedenken, da das Fest wieder auf den früheren Platz (dem Parkplatz) zurückverlegt werden musste. Dort fand es bereits bis 1989 statt, dann zog man in die Floßhafenstraße um. 1992 hatte der Main Hochwasser und das ganze Zelt stand unter Wasser. Um dem vorzubeugen wurde im Jahr darauf das erste Mal der Bretterboden verlegt.

Heuer hatten sich sowohl beim Zeltaufbau als auch während des Festes besonders viele Helfer gefunden. Auch viele Freiwillige, die nicht im Trachtenverein sind, waren mit dabei. Das Zelt war zwar etwas kleiner (etwa Platz für 200 Personen weniger), dafür wurde der "Biergarten" auf der Rasenfläche besonders viel genutzt.

Das Festzelt war alle vier Tage gut gefüllt.
Das Festzelt war alle vier Tage gut gefüllt. Foto: Uschi Merten

Auch musikalisch wurde den Besuchern wieder etwas geboten: Die "GaudiCrew" und die "Partyvögel" rockten das Festzelt, so dass viele Musikfreunde auf den Bänken standen.

Auch der Vergnügungspark war gut besucht

Die Schausteller, der Trachtenverein und Kauzen-Chef Karl-Heinz Pritzl meinten, es sei wieder ein schönes Fest gewesen. Juniorchef Jacob Pritzl sagt: "Ich freue mich, dass unser Urhell so gut angenommen wurde. Und die Zusammenarbeit mit den Trachtlern wieder so positiv und freundschaftlich verlaufen ist."

Auch der Vergnügungspark war gut besucht. Die Kinder hatten Spaß beim Trampolinspringen, dem Dosenwerfen, zogen Lose, schossen gezielt in der Schießbude oder genossen die verschiedenen Süßigkeiten. Bernhard Fuchs, der die Fahrgeschäfte und Aussteller schon seit Jahren organisiert, war zufrieden, nicht nur mit den Geschäften, sondern auch wie sauber und ordentlich der Platz war.

Auch auch die Trachtler sind mit dem diesjährigen Fest zufrieden. Zwar waren sie wieder tagelang gefordert, aber wie die Vorsitzende Rosi Brauner sagte: "Der Einsatz ist es uns wert. Wir wollen, dass die Leute nach Ochsenfurt zum Bratwurstfest kommen und sich wohlfühlen." Es wurde friedlich gefeiert, so dass es keinen Zwischenfall und keinen Einsatz gab.

Einzige Kritik galt den Radfahrern

Den einzigen Punkt, den die Trachtler bemängelten, waren die Fahrradfahrer. "Wir heißen natürlich auch die Fahrradfahrer auf unserem Fest willkommen", erklärt Rosi Brauner. Doch es sei störend und gefährlich, wie sie durch die Absperrungen hindurch fahren.

Besonders am Pfingstmontag, nach dem gelungenen Pfingstritt, war das Zelt und der Biergarten übervoll. Sieben Kutschen, 50 Pferde und 30 Ehrengäste waren mit dabei. Dazu nahmen 20 Vereine mit 250 Fußpersonen und Fahnenabordnung teil. Zusätzlich zu den "Thierbach Musikanten Eichelsee" hatte sich auf Vermittlung von Bürgermeister Peter Juks kurzfristig die "Pfingstrittkapelle 2019" gebildet, die den Zug ebenfalls musikalisch begleitete. Die Aufstellung auf der Kleinochsenfurter Seite war für die Kutschen und Pferdewagen, wie schon vor zwei Jahren eine Erleichterung. Und der Stadtmarketingverein hatte extra für die Reiter einen Versorgungsstand aufgebaut.

Auch der Pfingstdienstag, der "Ochsenfurter Nationalfeiertag" war heuer wieder ganz besonders. Die Ochsenfurter Betriebe besinnen sich auf Tradition. Und so war das Festzelt voll. Viele Betriebe kamen mit ihren Angestellten, um diesen Tag gemeinsam zu verbringen und zu feiern. Bis zum Abend waren viele Menschen im Zelt und genossen dann das große Feuerwerk, das das Bratwurstfest beendete.

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