Würzburg

Wie eine Familie beim Rock the Race startet

Beim Rock the Race quälen sich am 4. August wieder Hinderninsläufer am Main entlang und zur Festung hoch. Ein Teilnehmer startet sogar mit seiner gesamten Familie.
Bereits zum sechsten Mal kämpfen sich dieses Jahr die Teilnehmer über den Hindernisparcours beim Rock the Race. Foto: Christoph Weiß

Am Sonntag, 4. August, findet zum sechsten Mal der Hindernislauf Rock the Race statt. Über drei, sieben und 18 Kilometer kämpfen sich die Teilnehmer über dieHindernis-Strecke am Main entlang und zur Festung hinauf. Bis jetzt haben sich schon über 1500 Starter angemeldet, die Online-Anmeldung läuft noch bis Sonntag, 28. Juli. Es werden aber auch am Veranstaltungstag noch Anmeldungen entgegen genommen. 

Los geht es mit dem Kinderlauf über drei Kilometer. Dabei müssen die Vier- bis 14-Jährigen zehn Hindernisse überwinden. Start ist um 10.30 Uhr. Im Anschluss beginnt dann um zwölf Uhr das Rennen über sieben beziehungsweise 18 Kilometer mit 20 beziehungsweise 30 Hindernissen. Die Langstrecke führt zwischenzeitlich auch zur Festung hoch. Dabei sind immerhin 300 Höhenmeter zu überwinden. 

Familie nimmt gemeinsam teil

Außerdem gibt es auch wieder eine Teamwertung. Um sich als Team anzumelden, muss man mindestens zu fünft sein. Wie bei den anderen Rennen werden auch hier die drei schnellsten bei der Siegerehrung ausgezeichnet. Die Strecke führt vom Viehmarkt am Main entlang zurück zu Start und Ziel. Nur die 18-Kilometer-Strecke macht dann noch eine  Schleife zur Festung.

Bereits zum sechsten Mal nimmt Dominic Tschirch aus Gerolzhofen teil. Der Familienvater startet gemeinsam mit seiner Frau und seiner fünfjährigen Tochter, die bereits zum vierten Mal am Kinderrennen teilnimmt. Tschirch hat dafür mit seiner Tochter und 16 weiteren Kindern das ganze Jahr trainiert. "Wir rennen mit den Kids über den Trimm-Dich-Pfad im Wald und sobald wir eine Bank sehen, müssen wir drunter durch", erklärt Tschirch. Mittlerweile trainieren sie auch in Gerolzhofen auf einer Pferdesportanlage, wo sie die Hindernisse überqueren können. 

"Seine Grenzen zu finden – das macht für mich den Reiz aus. Und man kann nochmal Kind sein und sich über Hindernisse kämpfen."
Dominic Tschirsch, der bereits zum sechsten Mal startet

Hindernisläufe faszinieren den 38-Jährigen: "Seine Grenzen zu finden – das macht für mich den Reiz aus. Und man kann nochmal Kind sein und sich über Hindernisse kämpfen." Deshalb ist das Rock the Race nicht der einzige Lauf an dem Tschirch regelmäßig teilnimmt. Er war schon beim Winter Hell-Lauf am Nürburgring und beim Braveheart Battle in der Rhön.

Beim Rock the Race findet er vor allem die Hindernisse, die viel Griffkraft erfordern, schwierig: "Die Hangelhindernisse sind echt nicht leicht und dieser Berg macht einen kaputt." Gut, dass er dieses Jahr mit seiner Frau nur die Strecke über sieben Kilometer am Main entlang läuft. Zu überwindende Höhenmeter: Null.

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