Würzburg

Wie sich Armut auch in Unterfranken zeigt

Jeder siebte Unterfranke ist von Armut bedroht. Kinder, Senioren aber auch Alleinerziehende und Arbeitslose. Welche Gesichter stecken hinter den Zahlen?
Viele Menschen können sich eine regelmäßige warme Mahlzeit nicht leisten. Foto: Armin Weigel, dpa
Zu wenig Geld für den Wocheneinkauf. Zu wenig Zeit für die Kinder. Zu viele Sorgen im Alltag. Armut hat viele Gesichter und unterschiedliche Auswirkungen. In Deutschland ist Armut auch im Jahr 2019 ein Thema in Politik und Gesellschaft. "In den wenigsten Fällen bedeutet Armut, dass man nicht genug zu Essen hat; das ist in Deutschland selten ein Problem", sagt Mark Trappmann, Professor am Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung in Nürnberg. Wissenschaftlich gesehen bedeute Armut, dass ein Haushalt mit 60 Prozent oder weniger des mittleren Einkommens in Deutschland auskommen muss, erklärt ...
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