Würzburg

Wo Unterfrankens ärmste Kinder leben

Dünne Winterjäckchen, schlechte Zähne, keine Geburtstagsfeiern: Arme Kinder gibt es überall. Auch in Unterfranken. Warum darüber so oft der Mantel des Schweigens hängt.
Armut ist auf den ersten Blick oft nicht erkennbar. Der neue Atlas der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zur sozialen Ausgrenzung in Bayern beschäftigt sich mit Kinderarmut, die auch in Unterfranken zunimmt.  Foto: Christian Charisius, dpa
Sie würden gerne mit ihren Freunden Geburtstag feiern, aber eine solche Feier kostet Geld. Viel Geld. Zu viel für ihre Eltern, die so schon kaum wissen, welchen Cent sie noch umdrehen sollen, damit sie nicht weiter ins Minus rutschen. Den Fußballverein haben sie schon gestrichen. Die Schuhe waren zu klein geworden. Ein Neukauf unmöglich. Helfende Hände gibt es. Viele sogar. Das Problem ist jedoch die sogenannte Schweigespirale. "Betroffene reden nicht gerne über solche Probleme. Sie erdulden sie lieber still. Und Politiker reden lieber über ihre Erfolge, als über das, was in ihrem Bundesland im Argen ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen