Würzburg

Wo die reuigen Sünder den Gottesdienst verfolgen durften

Ein kleines Fenster erinnert an der Deutschhauskirche an den Umgang mit Büßern. Für den Gottesdienst hatte eine Zelle hinter dem Fenster eine besondere Bedeutung.
Gerade weil Pfarrer Gerhard Zellfelder so ein reines Gewissen hat, hat er vor einem Ausflug in die Büßerzelle gar keine Bedenken. Foto: Eva-Maria Bast
In der Deutschhauskirche findet sich schräg gegenüber dem Eingang im Langhaus ein kleines Fenster im Mauerwerk, das sich teilweise öffnen lässt. Blickt man vom Langhaus aus hindurch, entdeckt man, dass sich dahinter ein kleiner Raum befindet. „Das ist die sogenannte Pönitentenzelle“, erklärt Pfarrer Gerhard Zellfelder. Ein Pönitent ist per Definition in der katholischen Kirche jemand, der Buße für eine begangene Sünde tut. Das Wort leitet sich vom lateinischen Verb poenitere „bereuen“ ab.
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