Würzburg

Wo hört Israelkritik auf und wo beginnt Antisemitismus?

Eine Diskussion an der Uni zeigte: Selbst unter Experten herrscht Uneinigkeit, wo die Grenzen zwischen Judenfeindlichkeit und legitimer Kritik am Land Israel liegen.
Über die Grenzen der Kritik an Israel als Staat diskutierten am Dienstag (von links) Ludwig Spaenle, Josef Schuster, Marcus Funck und Felix Klein. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ilanit Spinner, die unter anderem für den BR arbeitet. Foto: Ulises Ruiz
"Jeder fünfte Deutsche hat antisemitische Vorurteile, das ist nicht neu", sagte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, kürzlich bei einer Diskussion in der Alten Universität in Würzburg. Doch Antisemitismus werde immer häufiger als Kritik am Staat Israel getarnt. Bei der Veranstaltung ging es darum, wo die Grenze zwischen Judenfeindlichkeit und der Kritik am Handeln des Staates Israel liegt. Unter den Experten herrschte darüber jedoch Uneinigkeit. Neben Schuster diskutierten der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung Felix Klein, Marcus Funck vom Zentrum für ...
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