Würzburg

Würzburg: Dieses Dutzend will in den Stadtrat

Neben den zehn Bündnissen, die im Stadtrat sind, haben auch zwei neue Gruppierungen fristgerecht ihre Listen eingereicht, zugelassen zur Wahl sind sie aber noch nicht.
Die Kandidaten für den Würzburger Stadtrat, hier bei einer Sitzung im Dezember, stehen fest. Foto: Silvia Gralla

Am Donnerstag endete die Meldefrist für Stadtrats- und Oberbürgermeisterkandidaten in Würzburg. Wie der Pressesprecher der Stadt Christian Weiß am Freitag auf Nachfrage dieser Redaktion bekannt gab, haben zwölf Parteien und Gruppierungen fristgerecht eine Liste eingereicht. Neben den bereits im Stadtrat vertretenen Bündnissen CSU, Grüne, Freie Wähler, SPD, FDP, WL, ZfW, ÖDP, Die Linke und Bürgerforum wollen auch die AfD und "Die Partei" in den Würzburger Stadtrat einziehen.

Welche Parteien schließlich zugelassen werden, entscheidet sich erst am 4. Februar. Dann tagt der Wahlauschuss der Stadt. Tags zuvor endet um 18 Uhr die Frist für die Unterschriftensammlung von "Die Partei", die 385 Unterschriften braucht, um zugelassen zu werden. Die Listen liegen im Rathaus aus. Wer als Kandidat auf einer Liste erscheint, muss seinen Erst- oder Zweitwohnsitz in Würzburg haben.

Liste der AfD noch nicht öffentlich

Außerdem bewerben sich, wie bereits berichtet, sieben Kandidaten um das Amt des Oberbürgermeisters. Amtsinhaber Christian Schuchardt wurde von der CSU, FDP und dem Bürgerforum nominiert. Dazu kommen Volker Omert von den Freien Wählern, Sebastian Roth als Kandidat der Linken, Martin Heilig von den Grünen, Kerstin Westphal (SPD), Dagmar Dewald (ÖDP) und Mark Benecke von Die Partei

Die Listen der bereits im Stadtrat vertretenen Parteien sind bereits bekannt und veröffentlicht, genauso die der Partei. Nur die AfD hat ihre Liste noch nicht bekannt gegeben. Bisher tauchen im Stadtbild auch keine Wahlplakate auf, Wahlveranstaltungen sind ebenso nicht bekannt. Das Landratsamt hat am Freitag zudem informiert, dass die Partei einen Landratskandidaten und eine Liste für die Kreistagswahl stellt.

SPD und GJ: Keine Bühne für die AfD

Die OB-Kandidatin Kerstin Westphal (SPD) und die Grüne Jugend (GJ) fordern, der AfD keine Bühne zu bieten. Sie bezeichnen die Partei als menschenverachtend und antisemitisch. Bei möglichen Podiumsdiskussionen werden weder Westphal noch Vertreter der GJ mit Parteimitgliedern der AfD diskutieren. Beide gehen noch einen Schritt weiter und fordern auch andere Parteien und Organisationen auf, es ihnen gleich zu tun.

Rückblick

  1. Zum Nachlesen: Die Main-Post-Wahlarena mit den Höchberger Bürgermeisterkandidaten
  2. Helmstadt: Zwei Kandidaten fürs Bürgermeisteramt
  3. AfD-Landratskandidat Stabrey sagt bei Main-Post-Wahlarena ab
  4. CSU-Kandidaten werben für respektvollen Umgang
  5. Kandidaten-Tour: ÖPNV und Wohnen im Landkreis sind wichtig
  6. Bürgermeisterwahl Höchberg: Ab 18 Uhr Liveblog aus der Wahlarena
  7. Valentinsfrühstück von CSU/JU für Frauen
  8. Gerbrunn: Langjähriger Bürgermeister kandidiert erneut
  9. Riedenheim: Bürgermeister will im Amt bleiben
  10. Röttingen: Wer löst Bürgermeister Martin Umscheid ab?
  11. Ochsenfurt: Main-Post-Wahlarena im Liveblog
  12. Warum Würzburger Wirte die AfD-Wahlveranstaltung platzen ließen
  13. Kleinrinderfeld: Frischer Wind im Rathaus
  14. Kleinrinderfeld: Frischer Wind im Rathaus
  15. „Den Verkehr sozialverträglich in den Griff bekommen“
  16. CSU spendete für Helfernetzwerk
  17. Bürgermeister Peter Juks und dessen  Mannschaft „on tour“
  18. Wahlarena der Main-Post am 18. Februar: Was bewegt Höchberg?
  19. Oberpleichfeld: Bürgermeisterin will im Amt bleiben
  20. Bergtheim: Schlier will Bürgermeister bleiben
  21. Kandidaten zogen Zwischenbilanz
  22. Nominierungsveranstaltung des SPD-Ortsvereins Güntersleben
  23. CSU Gerbrunn stellte ihre Kandidaten vor
  24. Bürgerliste Sommerhausen stellt ihre Kandidaten vor
  25. Eibelstadt: Wer regiert künftig in Eibelstadt?
  26. „ Zukunft für Würzburg“ (ZfW) geht mit 40 Kandidaten ins Rennen
  27. Christian Holzinger stellt sich vor
  28. Altertheim: Wer löst Hemrich-Manderbach ab?
  29. Eibelstadt soll energieautark werden
  30. Holzkirchen: Daniel Bachmann möchte Bürgermeister werden
  31. Liste CSU/FWG stellte ihre Kandidaten vor
  32. SPD mit Bürgerliste: Gemeinsam mehr erreichen
  33. Wahlkampf mit Musik, Witz, Humor und Information
  34. PROSSELSHEIM: Bürgermeisterin kandidiert wieder
  35. Bürgermeisterwahl: Wer will Nachfolger von Thomas Eberth werden?
  36. Hinweise zur Kommunalwahl am 15. März
  37. Bieberehren: Bürgermeister Zobel kandidiert erneut
  38. Sommerhausen: Zwei Gemeinderäte wollen ins Chefzimmer
  39. Kandidaten der CSU/Freie Zeller Bürger stellen sich vor
  40. EinS zur Wahl zugelassen
  41. SPD Randersacker und Lindelbach stellt Kandidaten vor
  42. Themen.Werkstatt.Soziales der Würzburger Liste
  43. Bayerischer Umweltminister bei der FW-FWG Würzburg zu Gast
  44. Nachtarbeiter-Tour der Jungen Union Würzburg
  45. Kandidaten-Tour: Erst mal hören, wo der Schuh drückt
  46. Michael Röhm referierte zum Thema Nachhaltigkeit
  47. Team der Liste SPD und Parteifreie Bürger stellt Programm vor
  48. Main-Post-Wahlarena: Die Ochsenfurter Kandidaten live erleben
  49. "Alt werden in Güntersleben" - CSU-Gemeinderatskandidaten informierten
  50. Felix von Zobel half im Tafelladen

Schlagworte

  • Würzburg
  • Lucas Kesselhut
  • Tim Eisenberger
  • Alternative für Deutschland
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • CSU
  • Christian Schuchardt
  • Die Linke
  • FDP
  • Freie Wähler
  • Kerstin Westphal
  • Kommunalwahl 2020 im Landkreis Würzburg
  • Politische Kandidaten
  • SPD
  • Sebastian Roth
  • Stadträte und Gemeinderäte
  • Städte
  • Ökologisch-Demokratische Partei
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
5 5
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!