WÜRZBURG

Würzburg liest 2018: Jehuda Amichai neu entdecken

In Israel war und ist der aus Würzburg stammende Lyriker Jehuda Amichai ein Nationaldichter. In seiner Heimat eher ein Vergessener. Das soll sich 2018 ändern.
Jehuda Amichai wird bei Würzburg liest ein Buch 2018 gelesen. Foto: Foto: Königshausen & Neumann
Als 2014 die Aktionsgemeinschaft „Würzburg liest ein Buch“, zu der sich die Buchhandlungen Dreizehneinhalb, Knodt, Neuer Weg und Schöningh zusammengeschlossen hatten, zum ersten Mal zu einer Leseaktion in der ganzen Stadt aufrief, wusste niemand, ob dieses Format Anklang finden würde. Doch mit Leonhard Franks „Die Jünger Jesu“ hatte man einen Text ausgewählt, der sehr viele Menschen in der Stadt mobilisierte. Nicht anders war es zwei Jahre später, als die Würzburger eingeladen wurden, die Novelle „Der Aufruhr um den Junker Ernst“ von Jakob Wassermann zu lesen. Wieder gab ...
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