Würzburger Ansichten zur Konversion: Bürger nicht nur als Feigenblatt

Es ist eine Herkulesaufgabe. Ein Jahrhundertprojekt. 156 Hektar freie Fläche in bester Stadtlage. Noch bis vor einem dreiviertel Jahr wurde über die künftige Nutzung auf den Arealen der weichenden US-Armee nur hinter vorgehaltener Hand spekuliert.
Es ist eine Herkulesaufgabe. Ein Jahrhundertprojekt. 156 Hektar freie Fläche in bester Stadtlage. Noch bis vor einem dreiviertel Jahr wurde über die künftige Nutzung auf den Arealen der weichenden US-Armee nur hinter vorgehaltener Hand spekuliert. Man wollte nicht unhöflich gegenüber den Amis sein – und sie politisch nicht zu einem schnellen Abzug drängen. Vielleicht auch deshalb, weil man sich nach 60 gemeinsamen Jahren Würzburg ohne Leighton Barracks, ohne Faulenbergkaserne und US-Hospital, ohne gewachsene Beziehungen zwischen Deutschen und Amerikanern kaum mehr vorstellen konnte.
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