WÜRZBURG

Würzburger Friedenspreis geht an Journalistin Pat Christ

Pat Christ
Pat Christ Foto: Theresa Müller

Der mit 1500 Euro dotierte 23. Würzburger Friedenspreis geht in diesem Jahr an die freie Journalistin Pat Christ aus Würzburg. Mit der Verleihung würdigt das Friedenspreiskomitee das Engagement, mit dem sie sich durch die Mittel des Schreibens für den sozialen Frieden in der Region einsetzt, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 47-Jährige werbe in ihren Artikeln für die Teilhabe von Menschen, die in der Gesellschaft am Rande stehen, weil sie arm, beeinträchtigt oder ausgegrenzt sind oder aus einem anderen Land geflüchtet sind. Das Recht auf freie Meinungsäußerung und auf unzensierte Pressearbeit beschreibe das Grundverständnis von Pat Christ als Journalistin. Auch in einer vordergründig friedlichen Gesellschaft wie hierzulande sei es notwendig, bei den Recherchen hinter die Kulissen zu blicken und die Öffentlichkeit darüber zu informieren.

Die Wichtigkeit einer freien Presse für eine kritische demokratische Gesellschaft werde besonders deutlich, wenn Journalisten in diktatorisch geführten Ländern in ihrer Arbeit behindert, verhaftet oder gar ermordet werden. Aber auch in Deutschland müsse die Freiheit der Presse immer wieder neu erstritten werden. Das Komitee Würzburger Friedenspreis unterstreiche mit der Wahl von Pat Christ zur Friedenspreisträgerin 2017, dass „die Freiheit der Presse uns alle angeht“.

Die Preisverleihung findet am Sonntag den 23. Juli 2017 um 11 Uhr im Mainfranken Theater in Würzburg statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen.

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