Würzburg

Würzburger Uni-Bibliothek lädt zum Tag der offenen Tür ein

An diesem Donnerstag, 3. Oktober, steht das wohl größte Ereignis im Jubiläumsjahr der Würzburger Uni-Bibliothek bevor. Was die Besucher beim Tag der offenen Tür erwartet.
Die Ausstellung "400 Jahre Universitätsbibliothek Würzburg – eine Reise durch 2000 Jahre Buch- und Mediengeschichte" im Oberen Foyer des Würzburger Rathauses zeigt die Entwicklung von Papyrus und Pergament bis zum digitalen Text. Foto: Patty Varasano

Drei Viertel des Jubiläumsjahres sind vergangen, doch die Universitätsbibliothek am Hubland mit ihren zahlreichen Außenstellen feiert weiterhin mit besonderen Aktionen ihr 400-jähriges Bestehen. Das bisher spektakulärste Ereignis war die Ausstellung "Elfenbein und Ewigkeit", in der Bücherschätze aus 400 Jahren gezeigt wurden, die ansonsten hinter verschlossenen Tresortüren aufbewahrt werden.

Das größte Ereignis im Jubiläumsjahr steht bevor

An diesem Donnerstag, 3. Oktober, steht nun das größte Ereignis während des Jubeljahres bevor. Dann lädt die Zentralbibliothek am Hubland zum Tag der offenen Tür ein, und darf dabei wohl mit einem großen Besucherandrang rechnen. Von 11 bis 17 Uhr sind alle Interessenten aus Universität, Stadt und Region eingeladen, einerseits das 400-jährige Bestehen der Bibliothek zu feiern, und zugleich einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Es gibt mehrere Führungen durch Bereiche der Bibliothek, die ansonsten nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Zum Beispiel die neue Restaurierwerkstatt: Hier können Besucher die zahlreichen Arbeitsschritte kennenlernen, die für eine sorgfältige Restaurierung von Büchern und anderen Schriftstücken erforderlich sind, und sie auch selbst ausprobieren.

Wer hat die Uni-Bibliothek gebaut?

Einem ganz anderen Thema widmet sich ein Rundgang durch das Gebäude. Dabei wird der Frage nachgegangen, wer die Universitätsbibliothek am Hubland, die 1981 in Betrieb genommen wurde, erbaut hat. Es war der Münchner Architekt Alexander Freiherr von Branca. Wo er in Würzburg weitere architektonische Spuren hinterlassen hat, erfahren die Teilnehmer beim Rundgang, bei dem es auch um die Frage geht, welche Intention er beim Bau der Bibliothek verfolgte. 

Die Besucher können sich auch aktiv betätigen, indem sie sich beispielsweise einen Weg aus dem Escape-Room knobeln oder möglichst schnell vier Regalmeter an Büchern von einem Regal ins andere umräumen. Auch für Kinder gibt es ein umfangreiches Programm. Sie können in einer mittelalterlichen Schreibwerkstatt mit dem Federkiel schreiben und eine Urkunde erstellen oder in den Lesesälen zwischen Büchern, Atlanten und Zeitschriften nach geheimen Hinweisen forschen. Auch für sie werden Führungen und Lesungen angeboten.

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