Würzburg

Würzburger Weihnachtsmarkt: Mehr Buden als je zuvor

An diesem Freitag eröffnet der Würzburger Weihnachtsmarkt für dieses Jahr seine Pforten. Neben den klassischen Buden können die Besucher auch Neuigkeiten erwarten.
An diesem Freitag eröffnet der Würzburger Weihnachtsmarkt seine Pforten. Foto: Thomas Obermeier

Es wird gehämmert, gewerkelt und geklebt an diesem Donnerstagnachmittag auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt. Die Standbetreiber geben in den letzten Zügen noch einmal alles, um mit ihren weihnachtlich dekorierten Buden die Innenstadt in ein kleines Winterwunderland zu verwandeln. Man kann den Duft von Glühwein und Lebkuchen förmlich schon riechen. Die Stände sind soweit alle aufgebaut, jetzt geht es nur noch um den Feinschliff – eine Tannengirlande hier, ein Glühweinschild da. Denn auch das einmalige Flair rund um die Würzburger Marienkapelle lockt jährlich die Besucher auf den Markt.

25 Tage dauert der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr. An diesem Freitag beginnt das Eröffnungsprogramm auf der Bühne am Unteren Markt: Um etwa 18 Uhr wird Oberbürgermeister Christian Schuchardt zusammen mit der Würzburger Lichtermaid – in diesem Jahr dargestellt von Aline Dieker, Studentin und Hobbyschauspielerin – den Markt offiziell eröffnen. Moderiert wird die Eröffnung, wie im vergangenen Jahr auch schon, von der Würzburger Schauspielerin Heike Mix, musikalisch untermalt wird sie vom Posaunenchor Sickershausen. Das Musikprogramm stimmt bereits ab 17.30 Uhr auf den Advent und die Eröffnung ein.

Mit 136 Beschickern ein neuer Rekord

An insgesamt 105 Ständen kann man täglich in vorweihnachtlichem Glanz über den Unteren Markt und durch die Eichhornstraße bummeln. Hinzu kommen die 31 Künstler, die ihr handwerkliches Können beim Künstler-Weihnachtsmarkt im historischen Innenhof des Rathauses – und neu in diesem Jahr: in der überdachten Behrhalle im Rathaus – zeigen. 

"Somit haben wir in diesem Jahr einen neuen Rekord", verkündet Uwe Zimmermann Leiter des städtischen Ordnungsamts beim Presserundgang am Donnerstagnachmittag. "Noch in keinem Jahr zuvor hatten wir so viele Beschicker wie heuer." Demnach erwartet die Stadt zwischen 600 000 und 700 000 Besucher. Das Einzugsgebiet reiche dabei 50 bis 80 Kilometer rund um die Stadt, so Zimmermann. Wichtig dabei: "Jeder dritte Euro, der hier ausgegeben wird, bleibt in der Region." Manche Betreiber machen in den drei Wochen des Weihnachtsmarktes bis zu 25 Prozent ihres gesamten Jahresumsatzes. 

Neuer gastronomischer Stand: Baumstriezel

Eine neue Besonderheit in diesem Jahr ist der Stand der Baumstriezel, informiert Werner Baumeister, Sprecher der Marktkaufleute. Die ungarisch/rumänische Spezialität ist ein aus Hefeteig meist über offener Feuerstelle gebackener Kuchen, der nach Wunsch mit verschiedenen Aromen oder Toppings verfeinert werden kann. "Bei uns in Würzburg wird Vielfältigkeit groß geschrieben", sagt Baumeister stolz. "Wir haben viele Gastronomiestände, aber auch viel Kunstgewerbe, das macht den Weihnachtsmarkt so besonders." Man finde hier viele Geschenkartikel, könne Ideen sammeln und sich inspirieren lassen und dabei natürlich leckeren Glühwein oder Feuerzangenbowle trinken.

Ebenfalls Premiere hat der Stand Ligna Arts am Unteren Markt. Hier gibt es Modellbausätze oder verschiedene 3D-Puzzle aus Holz.

Und auch der Umweltschutz hat den Weihnachtsmarkt erreicht: Bei allen Gastronomiebuden wird seit diesem Jahr gänzlich auf Wegwerfprodukte aus Plastik verzichtet und auf Mehrweggeschirr oder essbares Geschirr gesetzt.

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