WÜRZBURG

Würzburger auf der irischen See

Rudern in Irland (von links): Peter Wimmer, Andreas Holz, Owen McGuire und Matthias Fleckenstein.
Rudern in Irland (von links): Peter Wimmer, Andreas Holz, Owen McGuire und Matthias Fleckenstein. Foto: PRIVATFOTO

(rdf) Wenn die übliche Trainingsstrecke auf dem Main zwischen Würzburg und Randersacker liegt, ist eine Regatta auf der irischen See schon eine ziemliche Herausforderung. Diese Erfahrung machten die Ruderer des Akademischen Ruderclubs Würzburg (ARCW), die einer Einladung aus der irischen Partnerregion Wicklow zur Regatta in Greystones gefolgt waren.

Im Rahmen des jährlichen Greystones Art Festival messen sich bei der Regatta an der irischen Ostküste Ruderer aus den Vereinen zwischen Dublin und Arklow. Die Holzboote, acht Meter lang und zum Teil über 50 Jahre alt, meistern die Wellen erstaunlich sicher, und die etwa fünf Kilometer entlang der Küste werden in knapp 20 Minuten zurückgelegt.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wird an der irischen Ostküste sportlich gerudert. Aus dem Wettstreit der Dubliner Dockarbeiter und Lotsen, die mit ihren Ruderbooten zu den vor Anker liegenden Schiffen eilten, um dort als erste die begehrten Aufträge zu bekommen, entwickelte sich im Laufe der Zeit eine eigene Sportart – die Boote sind allerdings noch unverändert wie damals. In allen größeren Küstenorten südlich von Dublin gibt es aktive Rudervereine, die meist von Arbeitern und Fischern gegründet worden waren und die Rudertradition bis heute lebendig erhalten.

Die sportlichen Kontakte der Würzburger Ruderer nach Irland sind ein Beitrag zur Partnerschaft mit der Grafschaft Wicklow. Der Gegenbesuch aus Greystones findet anlässlich der Würzburger Bocksbeutel-Regatta am 13. Oktober statt.

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