LOURDES/WÜRZBURG

Würzburgerin schöpft Kraft in Lourdes

Pilgerin Evi Gerhard aus Würzburg. Foto: Vanessa Biermann (POW)

Am Auffälligsten ist ihr breites Strahlen im Gesicht. Evi Gerhard sprüht nur so vor Lebensfreude. Sie ist mit vielen Pilgern aus Unterfranken in Lourdes, das ist ein Grund dafür. „Hier schöpfe ich unheimlich viel Kraft", sagt die 37-Jährige aus Würzburg. „Lourdes ist immer eine Reise wert."

Eine Reise, bei der sich Evi Gerhard um nichts kümmern muss. Die Pfleger der Malteser übernehmen alles für sie, schreibt der Pressedienst des Ordinariats. Fährt sie woanders in den Urlaub, hängt ein Rattenschwanz an Organisation daran - selbst innerhalb Deutschlands. Denn Evi Gerhard ist gehandicapt - aber nicht krank, wie sie betont. Seit ihrer Geburt hat sie eine Spastik. Dadurch ist sie auf den Rollstuhl angewiesen.

Deshalb freut sich Evi Gerhard umso mehr über das Angebot der Wallfahrt der Generationen mit Bischof Friedhelm Hofmann – sieht aber auch Verbesserungsmöglichkeiten: „Man könnte noch mehr für die Inklusion tun." Sie wünscht sich mehr gemeinsame Programmpunkte und Austausch mit den Familien.

Untergebracht ist sie im Accueil Notre Dame, wo auch die Kranken während der Pilgerreise leben. Sie fühlt sich wohl dort. „Ich führe gute Gespräche. Allgemein ist hier eine tolle Atmosphäre."

Schon jetzt weiß sie: „Wenn es mir mal schlecht geht, werde ich mich gerne zurückerinnern."

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