WÜRZBURG

Würzburgs lebende Eis-Legende

Was macht ein gutes italienisches Eis aus? „Gute Ware; nur wenn sie etwas Gutes verwenden, kommt auch etwas Gutes heraus. Ohne Qualität geht es nicht“, sagt Benito Vettori. Der Mann muss es wissen: Er ist Würzburgs lebende Eislegende und Namensgeber der inzwischen drei Benito-Eiscafés.
In einer Baracke in der Domstraße eröffnete Benito Vettori 1952 seine erste Eisdiele, die „Italienische Eiscrembar“.
In einer Baracke in der Domstraße eröffnete Benito Vettori 1952 seine erste Eisdiele, die „Italienische Eiscrembar“. Foto: FOTO MP
Heute ist Benito Vettori 83, ein belesener Mann mit Stil und Humor. Der italienische Staat hat ihn für seine Verdienste um seine Landsleute in der Fremde zum Cavaliere, zum Ritter geschlagen. So agil wie Benito Vettori ist, würde er noch heute in seinem Café stehen. Doch nach einem Unfall vor fünf Jahren hat er das Geschäft in jüngere Hände gelegt. Die Familie Vettori stammt aus Conegliano in Venetien. Benitos Vater Pietro Vettori hatte sich in den 30er Jahren auf den Weg über die Alpen gemacht. Ein Zufall, so erzählt der Sohn, brachte ihn nach Würzburg in den Ratskeller. Der war gerammelt voll.
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