Gelchsheim

Zahlt der Steuerzahler für 2000 verhungerte Schweine?

Zuerst ließ ein Landwirt in Osthausen die Kadaver monatelang in den Ställen liegen. Die Beseitigung überließ er dem Landratsamt. Jetzt sind ihm die Kosten dafür zu hoch.
Schweineskandal in Osthausen bei Gelchsheim: Die toten Mastschweine werden aus dem Stall geräumt und mit LKWs abtransportiert. Foto: Thomas Obermeier
Mit einem sehr unappetitlichen Thema muss sich am Montag das Verwaltungsgericht Würzburg befassen: Knapp 200.000 Euro hat die Entsorgung von 2000 Tierkadavern gekostet. Die Schweine waren verhungert und gammelten teilweise schon stark verwest in einem Stall in Osthausen beim Gelchsheim vor sich hin. Weil der Eigentümer der toten Tiere nicht zahlte, streckte das Landratsamt Würzburg die Kosten für die Entsorgung vor und bat den Landwirt dann zur Kasse.
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