KÜRNACH

„Zielorientiert und bürgerfreundlich planen“

Problem A 7: Die Wünsche und Pläne für einen Ausbau standen im Mittelpunkt des Informationsgesprächs mit Staatssekretär Eck im Kürnacher Rathaus. Foto: Andreas Jungbauer

Innenstaatssekretär Gerhard Eck war im Kürnacher Rathaus, um über Lösungsmöglichkeiten für die Verkehrsprobleme in der Region zu sprechen. Mit dabei waren auch der Leiter der Autobahndirektion Nordbayern, Helmut Arndt, und die Bürgermeister von Kürnach, Estenfeld, Unterpleichfeld und Bergtheim. Im Mittelpunkt standen natürlich die A 7 und B 19 und die damit verbundene Belastung durch Lärm und Gestank.

„Die A7 ist für uns Fluch und Segen, sie bringt die Mobilität, die Gewerbe und Bevölkerung benötigt, sie bringt aber auch Verkehr und Lärm“, sagte der Kürnacher Bürgermeister Thomas Eberth. Deshalb setzen sich die Gemeinden für einen sechsstreifigen Ausbau ein. Sicher sei bereits jetzt, dass die Kürnachtalbrücke in wenigen Jahren generalsaniert werden muss.

Wegen fehlender Alternativrouten kommt es zu einer Verkehrsbündelung zwischen Werneck und dem Biebelrieder Kreuz. Vom sechsspurigen Ausbau erhoffen sich die Anlieger eine Entspannung der Lage. Doch der wird noch Jahre auf sich warten lassen, wenn er überhaupt kommt.

Eine Belastung für die Menschen in der Region ist auch der starke Verkehr auf der B 19. „Eine schnelle Entlastung wären funktionell ausgebaute Ortsdurchfahrten an der B 19“, sagt der Kürnacher Landtagsabgeordnete Manfred Ländner. Er fordert, dass „ohne politische Scharmützel zielorientiert geplant und gearbeitet“ werden muss.

Staatssekretär Eck sicherte zu, noch in den nächsten Tagen mit dem Straßenbauamt einen Termin zu organisieren, um den „funktionellen, sicheren und verkehrsreduzierend wirkenden Ausbau der Ortsdurchfahren von Unterpleichfeld, Bergtheim und Opferbaum“ zu besprechen. „Wir müssen über alles nachdenken, Kreisverkehr, Verschmälerungen, geräuscharme Beläge“, so Staatssekretär Gerhard Eck. Insgesamt sei man mit der Verbesserung der Ortsdurchfahrten der B 19, mit der Erneuerung der Talbrücken und der Planung für den sechsstreifigen Ausbau der A 7 auf einem guten und umsetzbaren Weg, war die Meinung der Gesprächsteilnehmer im Kürnacher Rathaus.

„Für Kürnach besonders erfreulich ist die Erneuerung der Brücke übers Kürnachtal. Bei der Sanierung wird geräuscharmer Belag aufgebracht und die Brückenwiderlager verändert, so dass eine spürbare Lärmentlastung für Kürnach in den nächsten Jahren kommen wird“, kommentierte Bürgermeister Thomas Eberth den Abschluss der Runde.

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