Würzburg

Zum 30-jährigen Bestehen gab es den tanzenden Schäfer

Oberbürgermeister Christian Schuchardt überreicht den Tanzenden Schäfer an Irene Görgner.
Oberbürgermeister Christian Schuchardt überreicht den Tanzenden Schäfer an Irene Görgner. Foto: Traudl Baumeister

Ein besonderes Geschenk brachte Oberbürgermeister Christian Schuchardt zur 30-Jahrfeier des AWO Seniorentreffs Grombühl mit: Irene Görgner und ihr Team aus Ehrenamtlichen bekamen im Felix-Fechenbach-Haus nicht nur Urkunden für ihr langjähriges Engagement für Senioren aus ganz Würzburg überreicht, sondern auch den tanzenden Schäfer der Stadt Würzburg.

Diese Auszeichnung verleiht die Stadt Würzburg seit 1980 verdienten Bürgern und berühmten Gästen. Das Team des AWO Seniorentreffs steht mit dem Erhalt der Auszeichnung in einer Reihe mit Stefan Oschmann und dem Team des Afrika-Festivals, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Radiomoderator Ado Schlier, dem Bildjournalisten Hans Heer oder etwa Kirchenmusikdirektor Christian Kabitz, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wie verdient die Ehrung war, dafür ließ der OB Zahlen sprechen: 6000 ehrenamtliche Helferstunden pro Jahr und das 30 Jahre lang, das sind vier Stellen, also rund 5 Millionen Euro, welche die Stadt dank der AWO gespart habe, so Schuchardt.

Wie stets hatten sich die Verantwortlichen des Treffs auch bei der Organisation des Jubiläums viel Mühe gegeben und ein buntes Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen konnte. Abgerundet wurden Musik, Tanz und das launige Kabarett der Gerbrunner Tratsch’n durch Kaffee und Kuchen, den eigens abgefüllten Jubiläumswein und ein Drei-Gänge-Menü. Die 30-jährige Übung des Team bewährte sich hier einmal mehr. Denn schließlich gehört das günstige warme Abendessen für die betagten Gäste seit vielen Jahren beim Seniorentreff jeden Montag und Freitag im Felix-Fechenbach-Haus mit dazu.

Nach einem historischen Rückblick der AWO, die 2019 ihr 100-jähriges Bestehen feiert, gratulierte der Bezirksvorsitzende Stefan Wolfshörndl zum runden Geburtstag, wünschte „viele weitere gute Jahre und immer genug begeisterte Helfer" und lobte den Treff als ein gutes Beispiel für die AWO als Wertegemeinschaft.

Gerade in einer Zeit, in der wieder das Nationale, Hass und Gewalt um sich griffen, sei der Fortbestand dieses von Ehrenamtlichen getragenen Angebotes sichtbares Zeichen dafür, dass es sich lohne, sich einzubringen in demokratischen Parteien und Wohlfahrtsverbänden wie der AWO und damit aufzustehen für eine besser Welt.

Glückwünsche und einen Scheck über 300 Euro seitens des AWO Stadtverbandes überbrachte zum Schluss die designierte Vorsitzende, Stadträtin Jutta Henzler.

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