WÜSTENZELL

Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinaus

In regelmäßigen Abständen üben die beiden Wehren aus Wüstenzell und der benachbarten Wehr im baden-württembergischen Dertingen. Diesmal angenommen wurde ein Brand im ersten Obergeschoss des alten Rathauses in Wüstenzell an der Bergstraße.

Um 19.43 Uhr traf die örtliche Wehr mit ihrer Kommandantin Tanja Robanus an der Einsatzstelle ein. Nur acht Minuten später trafen auch die acht Floriansjünger aus Dertingen ein. Es wurde vermutet, dass sich eine Person in dem von starker Rauchentwicklung vorgefundenem Gebäude aufhält. Rasch betrat der Angriffstrupp aus Dertingen, mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, das Rathaus.

Inzwischen hatte die Wüstenzeller Wehr unter Leitung von Gruppenführer Bernhard Köhler eine Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten aufgebaut. Auch das Ausleuchten des Brandobjektes und die Errichtung eines Verletztensammelplatzes wurden vorbereitet.

Erfolgreich hat man in kurzer Zeit die eingeschlossene Person gerettet und an die First Responder der Feuerwehr Wüstenzell übergeben, die von Christoph Müller geleitet wurde. Doch nur drei Minuten nach der Rettung der vermissten Person kam ein Notruf aus dem Gebäude, dass ein Atemschutzgeräteträger verletzt sei. Rasch betrat ein Suchtrupp das Objekt, konnte den Verletzten retten und den First Respondern übergeben. Nachdem der Brand gelöscht und die verletzten Personen in Sicherheit gebracht worden waren, verkündete Einsatzleiterin Robanus das Übungsende. Beteiligt waren insgesamt 22 Frauen und Männer.

Stellvertretender Kommandant Matthias Maag, der den Ablauf genau beobachtete, ging bei der anschließenden Besprechung auf einzelne Punkte näher ein. Stefan Tiederle, Kommandant aus Dertingen und zugleich stellvertretender Stadtbrandmeister der Stadt Wertheim, lobte die Einsatzbereitschaft beider Wehren.

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