Bad Windsheim

Zwillingskälbchen im Fränkischen Freilandmuseum geboren

Die Triesdorfer Tiger-Kälbchen Brownie und Brösel im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim bei ihrem ersten Gang ins Freie.
Die Triesdorfer Tiger-Kälbchen Brownie und Brösel im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim bei ihrem ersten Gang ins Freie. Foto: Lisa Baluschek

Noch sehr vorsichtig sind Brösel und Brownie bei ihrem ersten Weidegang. Doch schon springen sie ungestüm und neugierig aus dem Stall ins Freie. Im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim gibt es Nachwuchs bei der alten Haustierrasse der Triesdorfer Tiger. Die Kuh Babsi hat dort kürzlich zwei gesunde Kälbchen geboren.

Als Zwillinge kamen die beiden Kälbchen etwas vor dem Termin. Museumsbauer Werner Schneider berichtet: „Als ich um 6:50 Uhr in den Stall kam, hatte Babsi schon das erste Kälbchen abgeschleckt.“ Da brauchte es dann gar keinen Menschen, um die Neugeborenen mit Stroh abzureiben.

Kälbchen Brownie und Brösel im Stall mit ihrer Mutter Babsi.
Kälbchen Brownie und Brösel im Stall mit ihrer Mutter Babsi. Foto: Lisa Baluschek

Kuh Babsi hat sich schon als gute Mutter bewährt. Inzwischen hat sie in neun Geburten zehn Kälbchen geboren. Schneider: „Babsi ist schon zwölf Jahre alt und eine super Mutterkuh.“

Jugendliche haben das braune Kälbchen Brownie und das weise Brösel getauft

Im Freilandmuseum kümmern sich Dorothee Friedrich, Alexandra Neuser und Felix Eiden, die ein freiwilliges ökologisches Jahr im Museum machen, unter Anleitung der Museumsbauern Werner Schneider und Gerhard Enßner um die Tiere im Kuhstall. Die Namen der Kälbchen sollen immer mit dem gleichen Buchstaben wie der Name der Mutterkuh beginnen. Die Jugendlichen haben das braune Kälbchen Brownie und das weise Brösel getauft. „Die braune Farbe kommt vom Vater, und die weiße Farbe von der gescheckten Mama Babsi“, erklärt Werner Schneider.

Die nächsten sechs Monate dürfen die beiden Kälbchen bei ihrer Mutter bleiben, dann kommen sie in die kleine Herde des Freilandmuseums, wo schon dringend weiblich Tiere gesucht werden. Die Museumsbesucher dürfen in Begleitung von Mitarbietern in den Stall gehen und die Kälbchen anschauen.

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