Gadheim

Anpacken beim Teichbau statt Pflanzennamen auswendig lernen

Die Teilnehmenden Robin Köcher (Mitte) und Linus Kukuk (rechts) des St. Markushof freuen sich, dass sie dabei sind, beim „Teichbau-Projekt“ von Ausbilder Klaus Amon (links).
Foto: Marcus Meier | Die Teilnehmenden Robin Köcher (Mitte) und Linus Kukuk (rechts) des St. Markushof freuen sich, dass sie dabei sind, beim „Teichbau-Projekt“ von Ausbilder Klaus Amon (links).

Still und ruhig ist es zurzeit im St. Markushof in Gadheim. Am Standort des Würzburger Caritas-Don Bosco-Bildungszentrums hat man zurzeit gleich zwei Lockdowns zu meistern: Neben dem coronabedingten Einschränkungen ist der Ortsteil Gadheim in den nächsten Monaten auch wegen einer kompletten Straßensperrung von der Hauptgemeinde Veitshöchheim abgenabelt. 

„Ein bisschen mehr los könnte schon sein“, sagt Hans Koppenhagen in einer Pressemitteilung. Der Ausbildungsleiter des St. Markushof würde sich vor allem wegen der dort angesiedelten Bäckerei, der Gärtnerei und im Ausbildungshotel des Bildungszentrums über mehr Besucher in Gadheim freuen.  

Viel zu tun gibt es für die Teilnehmenden und Mitarbeitenden im St. Markushof im Frühjahr trotzdem. So setzt man derzeit das Teichbau-Projekt um, bei dem Teilnehmende der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) erste Praxiserfahrung sammeln. „Beim Gestalten des Bereichs um den Teich werden Grundlagen beim Holz-, Mauer, Zaun- und Gartenbau vermittelt“, berichtet in einer Pressemitteilung  Ausbilder Klaus Amon, der gelernter Zierpflanzengärtner und Gartenbautechniker ist.  Und es bietet Abwechslung von den coronabedingten Daheim-lern-Phasen. So sagt der 18-jährige Linus Kukuk aus Bad Kissingen: „Es ist schon etwas anderes, ob man zuhause die Namen von Pflanzen auswendig lernt oder hier in Gadheim am Teich selbst mitanpacken kann.“

Auch Ausbilder Klaus Amon  freut sich, dass das Ende vergangenen Jahres begonnene Teichbau-Projekt wieder Fahrt aufnimmt. „Wir haben gemeinsam Pflanzen gerodet, den Teich mit einer natürlichen Lehmschicht verdichtet, Steine aus dem Umgebung für die Gestaltung recycelt, Regenwasser zugeführt und den Bachlauf reaktiviert.“ In den nächsten Monaten wird die Anlage dann mit Sumpfdotterblumen, Brandkraut, Storchschnabel und Blutweiderich bepflanzt. Heimat für verschiedene Tierarten soll der neu angelegte Teich werden. Die ersten Kröten und Frösche hätten sich bereits gut hörbar angesiedelt, heißt es in der Pressemitteilung.

„Das wird eine grüne Oase“, ist sich Ausbildungsleiter Hans Koppenhagen sicher. „Die Fläche des Teichs war jahrelang ungenutzt.“ Nachhaltig und naturbelassen soll das Projekt am Ende sein.

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