Hettstadt

Gemeinderat Hettstadt tagt vorübergehend im Pfarrsaal

Durch die Corona-Pandemie gebotene Einhaltung der Abstandsregeln waren die jüngsten Beratungen des Gemeinderates erstmals von der überdimensionalen Herzog-Hedan-Halle ins Pfarrheim St. Sixtus verlegt worden. Die Zahl der Zuhörerplätze war deshalb allerdings stark begrenzt. Bis im gerade renovierten Rathaus "wieder Sitzungen stattfinden können, wird die Pfarrgemeinde ihr Domizil für solch kleinere Veranstaltungen der Gemeinde kostenfrei zur Verfügung stellen", informierte Bürgermeisterin Andrea Rothenbucher (Parteilos) die Ratsmitglieder und Zuhörer.

Weitere Informationen lieferte die Rathaus-Chefin auch zu den im nicht öffentlichen Teil der konstituierenden Sitzung beschlossenen Bezügen und Dienstaufwandsentschädigungen für sich und die beiden Stellvertreter,  Volker Amon (UBH) und Franz-Josef Welscher (CSU). Zusätzlich zu den unerwähnt belassenen Bezügen der Bürgermeisterin bewilligte ihr demnach der Gemeinderat eine Dienstaufwandsentschädigung von monatlich 450 Euro. Darüber hinaus stimmte der Gemeinderat einer von bisher 150 Euro auf nun 200 Euro erhöhten Fahrtkostenpauschale für Fahrten innerhalb des Landkreises. Fahrten der Bürgermeisterin außerhalb des Landkreises werden nach dem üblichen Reisekostengesetz abgerechnet.

Klaus Hild wird beratendes Mitglied

Die monatlichen Zuwendungen für die ehrenamtlichen Bürgermeister-Stellvertreter betreffend, habe sich der Gemeinderat auf den Betrag von 140 Euro für den ersten Stellvertreter und 120 Euro für den zweiten Stellvertreter verständigt . Für Vertretungen der Bürgermeisterin erhalten beide Stellvertreter eine Vergütung je Tag vom einem Dreißigstel aus der Besoldungsgruppe A12, teilte die Bürgermeisterin mit.

Auf Wunsch der neuen Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses, Susanne Haake (CSU), berief der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den bisherigen Vorsitzenden Klaus Hild (CSU) als beratendes Mitglied. Hild hatte sich allerdings bei der Kommunalwahl im März nicht mehr um ein Gemeinderatsmandat beworben. Klaus Gottschlich (UBH) merkte zu Hilds Berufung als beratendes Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss eine Berücksichtigung der Rechtmäßigkeit an. Nach Aussage von  Andrea Rothenbucher sei dies gegeben, zumal Hild dem Ausschuss lediglich beratend und ohne Stimmrecht angehören würde.

Auch die Kommunalaufsicht am Landratsamt Würzburg bestätigte diese Möglichkeit der Berufung von externen Sachverständigen, auf Anfrage dieser Redaktion. Gleichzeitig versicherte Rothenbucher, dass sich der Ausschuss lediglich zur Prüfung der Jahresrechnung für das Jahr 2019 der sachkundigen Unterstützung Hilds bedienen wird.

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