Uffenheim

Arbeiten für Kläranlagenerweiterung beginnen

Die Kläranlage Uffenheim wird erweitert und auf 16500 Einwohnergleichwerte ausgebaut. Beim Spatenstich für das Projekt waren dabei: (von links) Bauingenieur Florian Wolf (b-a-u), Stadtbaumeister Jürgen Hofmann, Bauleiter Bernd Riedel (b-a-u), Willy Pümmerlein (Baufirma Pümmerlein), Bürgermeister Wolfgang Lampe, Klärwärter Witali Franz, die Bürgermeister Rainer Mayer (Weigenheim), Harald Endreß (Markt Nordheim), Florian Hirsch (Simmershofen), Matthias Klein und Markus Merklein (beide Baufirma Pümmerlein).
Die Kläranlage Uffenheim wird erweitert und auf 16500 Einwohnergleichwerte ausgebaut. Beim Spatenstich für das Projekt waren dabei: (von links) Bauingenieur Florian Wolf (b-a-u), Stadtbaumeister Jürgen Hofmann, Bauleiter Bernd Riedel (b-a-u), Willy Pümmerlein (Baufirma Pümmerlein), Bürgermeister Wolfgang Lampe, Klärwärter Witali Franz, die Bürgermeister Rainer Mayer (Weigenheim), Harald Endreß (Markt Nordheim), Florian Hirsch (Simmershofen), Matthias Klein und Markus Merklein (beide Baufirma Pümmerlein). Foto: Gerhard Krämer

Die Uffenheimer Kläranlage wird von derzeit 9500 auf 16 500 Einwohnergleichwerten erweitert. Dies ist nötig, weil drei Ortsteile sowie drei Orte der Verwaltungsgemeinschaft an die Uffenheimer Anlage angeschlossen werden. Am Dienstag war Spatenstich.

Uffenheims Bürgermeister und Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Wolfgang Lampe freut sich über die Zusammenarbeit der Kommunen und der Bereitschaft für einen gemeinsamen Weg in der Abwasserbehandlung. Lampe sieht mit Blick auf die immer strenger werdenden Auflagen darin nur Vorteile, gehe es doch um tragfähige Lösungen für die Zukunft.

An die Uffenheimer Anlage werden die Ortsteile Langensteinach, Wallmersbach und Brackenlohr angeschlossen, ebenso die Gemeinden Markt Nordheim, Simmershofen und Weigenheim. Wie Klärwärter Witali Franz ergänzte, sei man auch für die Kläranlage Ippesheim zuständig, in die künftig Gollhofen mit Gollachostheim ihre Abwässer einleiten. Auf Simmershöfer Gemarkung betreue man sechs Teichkläranlagen. Für die Aufgaben sind laut Wolfgang Lampe derzeit fünf Mitarbeiter zuständig. Die Kläranlage sei Eigentum der Stadt, der Betrieb sei aber formal der Verwaltungsgemeinschaft übertragen worden, ebenso das Personal.

Erweiterung der Kläranlage ist wirtschaftlichste Variante

Mitte 2016 war eine Studie zur "Interkommunalen Zusammenarbeit im Rahmen der Abwasserbeseitigung" in Auftrag gegeben worden. Verfasst hat diese die b-a-u Ingenieursgesellschaft. Die war dann auch für die Planung der Erweiterung der Uffenheimer Kläranlage zuständig.

Im Hinblick auf die Gesamtwirtschaftlichkeit und der weitergehenden Einflüsse auf die Umwelt ist die Erweiterung der Kläranlage Uffenheim mit dem Anschluss umliegender Ortsteile und Orte die sinnvollste und wirtschaftlichste Variante, lautete das Ergebnis der Studie.

Die Auflassung umliegender Teichkläranlagen und der Anschluss an die leistungsfähige Kläranlage Uffenheim mit weitergehender Stickstoff- und Phosphatelimination führt zu einer Reduktion von Schmutzfrachten und Nähstofffrachten in die Gewässer. Die Verlagerung von Einleitstellen entlaste Gewässer im quellnahen Bereich. Zudem wird der Schlammanfall zentralisiert und für die weitere Verwertung vorbereitet.

2,75 Millionen werden investiert

Für die Gemeinde Markt Nordheim sind die Leitungen bereits verlegt. "Es läuft noch nichts durch", versicherte Markt Nordheims Bürgermeister Harald Endreß. Neben dem Leitungsbau, für die Stadt Uffenheim fallen allein zwölf Kilometer an, kümmert sich die Baufirma Pümmerlein um den Neubau eines Belebungsbeckens, eines Ablauf- und eines Rücklaufschlammmessschachtes. Erneuert wird laut Stadtbaumeister Jürgen Hofmann auch die komplette Elektrik. Des Weiteren werden diverse Leitungen, Kanäle und Leerrohre verlegt und der bestehende Tropfkörper wird außer Betrieb genommen.

2,75 Millionen Euro werden in das Projekt investiert. Für die Druckleitungen gibt es eine Förderung von 150 Euro pro Meter Leitung. Markt Nordheim, Simmershofen und Weigenheim beteiligen sich an den Baukosten. Auch später wird die Einleitungsmenge gemessen. "Jeder zahlt seinen Anteil", versicherte Lampe.

Die Bauarbeiten sind gut möglich, weil beim Neubau Anfang der 80er Jahre die Kläranlage so konzipiert wurde, dass eine Erweiterung jederzeit möglich ist. Anschlüsse und Flächen wurden großzügig vorgesehen.

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