Asylprotest: Flüchtlinge fühlen sich alleingelassen

Camp im Freien: Das ist der provisorische Schlafplatz der Asylbewerber aus Afghanistan, Irak und Iran im Innenhof des Auber Schlosses. Tagsüber protestieren die Männer auf dem Marktplatz der Stadt.
Foto: Norbert Hohler | Camp im Freien: Das ist der provisorische Schlafplatz der Asylbewerber aus Afghanistan, Irak und Iran im Innenhof des Auber Schlosses. Tagsüber protestieren die Männer auf dem Marktplatz der Stadt.

Sie fühlen sich isoliert, allein gelassen. Sie haben ihre Wünsche und Forderungen in einem Acht-Punkte-Katalog zusammengefasst (siehe unten). Und sie hoffen, gehört zu werden, mit Einheimischen ins Gespräch kommen: Zehn Asylbewerber aus dem Irak, Iran und Afghanistan wollen in den nächsten vier Wochen gut sichtbar auf dem Marktplatz in Aub auf ihre Anliegen aufmerksam machen. „Uns fehlt der Kontakt zu Kultur, Sport oder Festen.“ Ashkan Kharasoni, Asylbewerber Dazu werden zwei Pavillons auf dem Asphaltplatz unterhalb der Mariensäule aufgebaut, die Aktion ist mit Stadt, Landratsamt und Ochsenfurter ...

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