Würzburg

Auftaktveranstaltung zumSynergiefestival

Freuen sich auf das Synergiefestival am 4. Mai: Julia Stanger (RENN.süd), Philipp Mähler (Stadt Würzburg), Jochen Diener (Öko-Modellregion Waldsassengau), Maria Reuß (Burkardushaus), Franziska Bär (Green City) sowie Michael Kopatz (Wuppertal Institut).
Foto: Sebastian Grimm | Freuen sich auf das Synergiefestival am 4. Mai: Julia Stanger (RENN.süd), Philipp Mähler (Stadt Würzburg), Jochen Diener (Öko-Modellregion Waldsassengau), Maria Reuß (Burkardushaus), Franziska Bär (Green City) sowie ...

Der kommende Klimamarkt am 4. Mai – dieses Jahr als Synergiefestival bekannt – wirft bereits seine Schatten voraus: Bei der Auftaktveranstaltung ging es um die drängende Frage „Wie wir im Umwelt- und Klimaschutz vom theoretischen Wissen zum beherzten Handeln kommen“.

Das Interesse war groß bei den zahlreichen Initiativen, Vereinen bzw. ehrenamtlich Engagierten, die sich von zwei Fachvorträgen inspirieren ließen.

Verantwortung von Politik und Wirtschaft

„Es ist alles über Nachhaltigkeit gesagt, aber vieles noch nicht getan“, brachte Dr. Michael Kopatz die allgemeine Überzeugung auf den Punkt. Der Autor des Buches „Öko-Routine - Damit wir tun, was wir für richtig halten“ und Projektleiter „Energie-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik“ im Wuppertal Institut skizzierte auf erfrischende Weise die zentralen Aussagen seines Buches. Er appellierte nicht nur an den Einzelnen, seine Alltagsroutinen zu überdenken, sondern verwies ausdrücklich auf die Verantwortung von Politik und Wirtschaft, mit sukzessiv steigenden Öko-Standards notwendige Entwicklungen zu mehr Nachhaltigkeit einzuleiten. Als positive Beispiele – einst heftig umstritten, heute selbstverständlich für jedermann – nennt er die Anschnall-Pflicht im Auto sowie das Rauchverbot in Gaststätten.

Die kontinuierliche Erhöhung gesetzlicher neuer Strukturen könne in allen Belangen des Umweltschutzes, etwa auch in den Bereichen Bauen und Sanieren (Energieeffizienz), Verkehr, Produktqualität (Langlebigkeit) oder Landwirtschaft (Agrarwende) gewünschte Veränderungen erreichen.

Professionelle Außenkommunikation

Franziska Bär, Öffentlichkeitsbeauftragte des Münchners Verein Green City, legte in ihrem Vortrag den Schwerpunkt auf eine professionelle Außenkommunikation mit Mehrwert: Wie gelingt Öffentlichkeitsarbeit im Ehrenamt? Mit zahlreichen Beispielen berichtete sie aus ihrem breiten Erfahrungsschatz zur Pressearbeit.

Eingeladen hatten Stadt und Landkreis Würzburg in Kooperation mit dem Burkardushaus, der Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategie (RENN.süd) sowie die Öko-Modellregion Waldsassengau.

Hot-Spot rund um Energiesparen, Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Würzburg wird das Synergiefestival sein, das am 4. Mai in der Würzburger Innenstadt Anregungen für den eigenen Lebensstil gibt und zum Entdecken, Erleben und Ausprobieren einlädt.

Weitere Informationen unter www.wuerzburg.de/synergie oder bei Stadt Würzburg, Energie- und Klimazentrum, Nigglweg 5, Würzburg, Tel: (0931) 372741, E-Mail: philipp.maehler@stadt.wuerzburg.de

Von: Jochen Diener, Projektmanager, Öko-Modellregion Waldsassengau im Würzburger Westen

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