Gelchsheim

Aus dem alten Gelchsheimer Sportplatz werden Bauplätze

Bei der geplanten Erschließung des alten Sportplatzes entschied sich der Gelchsheimer Gemeinderat für eine durchgehende Straße (Plan: Plan2o).
Foto: Hannelore Grimm | Bei der geplanten Erschließung des alten Sportplatzes entschied sich der Gelchsheimer Gemeinderat für eine durchgehende Straße (Plan: Plan2o).

Mit dem einstimmig gefassten Beschluss die Planung aufzunehmen, stellten Bürgermeister Roland Nöth und der Rat der Marktgemeinde die Weichen für eine Erschließung des alten Sportplatzes. Auf dem Gelände, das die Gemeinde im Jahr 2013 vom Sportverein Gelchsheim (SVG) für 80 000 Euro gekauft hat, war rund 90 Jahre lang Fußball gespielt worden.

Nun wird in absehbarer Zeit das westlich am Ortsrand gelegene  Areal Platz für acht Baugrundstücke bieten. Diplom-Ingenieur Jürgen Bauer vom Planungsbüro Plan 2o (Giebelstadt) präsentierte während der Sitzung in der Bürgerstube drei Erschließungs-Varianten und stellte sich den Fragen des Gremiums. Mit der Suche, nach der laut Roland Nöth besten und sinnvollsten Lösung war das Gremium rund eine Stunde lang beschäftigt.

Die Entscheidung zugunsten einer durchgehenden Straße fand zunächst unüberhörbar nicht den ungeteilten Beifall des Gremiums. Zumal sich in der vorherigen Sitzung unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Hermann Geßner die Ratsmitglieder für eine Erschließung von der Birkenstraße aus mit einem Wendehammer ausgesprochen hatten.

Entscheidung fällt zugunsten einer gesamten Durchfahrtstraße

Die Variante bei der die Erschließung der rund 6900 Quadratmeter großen Fläche von der Birkenstraße aus erfolgt wäre, ist mit Kosten von circa 250 600 Euro veranschlagt. Hinzu kämen rund 114 000 Euro für die Sanierung der Birkenstraße und dem Bau eines Gehwegs.

Die weitere Variante sieht die Erschließung des Areals von der südlich gelegenen alten Sonderhöfer Straße vor. Mit dem vorgesehenen Wendehammer belaufen sich dabei die Kosten auf schätzungsweise 270 000 Euro. Hinzu kämen die Kosten für die Schaffung eines Fußweges.

Nicht zuletzt wegen der Bedenken, die die Ratsmitglieder hinsichtlich einer eingeschränkten Durchfahrt für Rettungs-, Feuerwehr- oder Müllabfuhrfahrzeuge äußerten, fiel letztendlich die Entscheidung zugunsten einer gesamten Durchfahrtsstraße. Die Kosten hierfür liegen bei rund 420 000 Euro, wobei noch mit weiteren 20 000 Euro durch die Anbindung an die alte Sonderhöfer Straße zu rechnen ist.

Reuß: Baulandpreise werden "knackig" sein

Während Julian Liebenstein sagte "der Preis ist noch im Rahmen und wir haben was Gescheites"  ging Joachim Reuß auf die zu erwartenden Baulandpreise ein. Seiner Meinung nach werden die nach seinen Worten "schon knackig" sein. Hinsichtlich der zu erwartenden Verkaufspreise plädierte der Bauamtsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Aub (VG) Dietmar Schmitt dazu, erstmal wie er sagte,, den ersten Schritt zu machen, das Verfahren anzustrengen und dann über die Preise zu reden."

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