Kleinrinderfeld

Bargeldauszahlung künftig in den Geschäften?

Wie es in Zukunft mit der Bargeldversorgung der Bevölkerung in Kleinrinderfeld weiter geht, darüber müssen noch Gespräche geführt werden, hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Geldautomat der Sparkasse Mainfranken Würzburg ist bereits abgebaut, der der Raiffeisenbank Höchberg wird in Kürze folgen. Die Idee, einen Automaten der "Reisebank" aufzustellen, wird an den Kosten scheitern, so Engbrecht. Man rechnet hier mit mindestens 1500 Euro monatlich für die Gemeinde als Miete und dann müsse jede Abhebung vom Kontoinhaber noch mit 3,95 Euro bezahlt werden.

Man favorisiert vielmehr eine Variante, dass beim Einkauf in den örtlichen Geschäften die Menschen gleichzeitig Bargeld abheben können. Erste positive Gespräche mit der Apotheke habe es bereits gegeben, aber auch mit weiteren Firmen wie der Tankstelle oder der Kaffeekirsche könnten eventuell mitmachen.

Dank einer großzügigen Spende von Privatpersonen ist es nun doch möglich, beim neuen Feuerwehrgerätehaus in Kleinrinderfeld eine Zisterne einzubauen. Der Gemeinderat sah sich aus Kostengründen dazu nicht in der Lage (wir berichteten). Darüber informierte Bürgermeister Harald Engbrecht die Gemeinderatsmitglieder in der letzten Sitzung. Er dankte ausdrücklich für das bürgerliche Engagement. Auf die Gemeinde kämen nur geringe Kosten zu, um eine Leitung von der Zisterne in das Haus zu legen. Leider könne man wegen der geringen Nutzung die Toilettenspülung nicht an das Zisternenwasser anschließen, bedauerte er auf Nachfrage.

Um dem Plenum ein möglichst umfassendes Bild über die Optionen zur Glasfasererschließung zu geben, soll vor weiteren Verhandlungen mit der "Deutschen Glasfaser" im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens geprüft werden, ob und zu welchen Konditionen weitere Telekommunikationsunternehmen bereit wären, in Kleinrinderfeld ein Fiber-to-the-home-Netz (FTTH) aufzubauen. Das Markterkundungsverfahren wird die Verwaltung mit Unterstützung der Firma IK-T durchführen. Dabei ist Kleinrinderfeld schon ganz gut mit herkömmlichem VDSL ausgestattet. Im Ortskern von Kleinrinderfeld sind bis zu 250 MBit/s möglich, in Limbachshof immerhin noch 100 MBit/s. Das hatten Christian Scheder und Arnold Henneberger im Auftrag des Gemeinderates bei einer Bürgerbefragung herausgefunden.

Außerdem will sich der Gemeinderat bemühen, mehrere Defibrillatoren im Ort aufstellen zu lassen. Bei einer entsprechenden Förderung könnte man sich für jeden Ortsteil mindestens ein Gerät vorstellen. Dies solle keineswegs die Arbeit der Feuerwehr schmälern, sondern sie sogar entlasten, stellte Bürgermeister Engbrecht fest.

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