Bad Windsheim

Berührende Schicksale elternloser Kinder

Die Begegnung mit den Schicksalen der Wolfskinder in lebensgroßen Porträts ermöglicht die Ausstellung im Fränkischen Freilandmuseum.
Die Begegnung mit den Schicksalen der Wolfskinder in lebensgroßen Porträts ermöglicht die Ausstellung im Fränkischen Freilandmuseum. Foto: Margarete Meggle-Freund

Wegen der großen Resonanz verlängert das Fränkische Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken die Fotoausstellung „Wolfskinder – Verlassen zwischen Ostpreußen und Litauen“. Die Ausstellung wird noch bis zum 13. September im Obergeschoss der Ausstellungsscheune Betzmannsdorf zu sehen sein.

Während des Zweiten Weltkrieges versuchten elternlose Kinder, auf der Flucht vor Krieg, sowjetischer Macht, Gewalt, Hunger und Kälte in der freien Natur des Baltikums zu überleben. Die Sonderausstellung dokumentiert in nie zuvor gezeigten Bildern und Textzeugnissen den Weg dieser sogenannten „Wolfskinder“ von den unsäglichen Schreckensmomenten des Krieges bis heute, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Ausstellung basiert auf einem Zeitzeugenprojekt der Fotografin Claudia Heinermann und den Interviews der Journalistin Sonya Winterberg.  Lebensgroße Fotoporträts, knappe Hintergrundinfos und zahlreiche autobiografischen Zitate ermöglichen eine intensive Begegnung mit den Schicksalen der "Wolfskinder".

Info: Täglich geöffnet bis Oktober von 9 bis 18 Uhr. Zurzeit sind aus hygienischen Gründen nicht alle Häuser geöffnet.

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