Würzburg

Betroffener: "Die Kirche muss sich nicht reinigen, sondern ändern"

Thema Missbrauch: Familienbund der Katholiken appelliert in "Würzburger Erklärung" an die Bischöfe, aber auch an die Politik. Was auf der Tagung alles gefordert wurde.
Das Logo von Himmelspforten, dem Exerzitienhaus der Diözese Würzburg. Dort tagte der Familienbund der Katholiken zum Thema: 'Sexueller Missbrauch in Kirche und Gesellschaft: Kinder und Eltern stärken' und verfasste eine 'Würzburger Erklärung'.
Foto: David Ebener, dpa | Das Logo von Himmelspforten, dem Exerzitienhaus der Diözese Würzburg. Dort tagte der Familienbund der Katholiken zum Thema: "Sexueller Missbrauch in Kirche und Gesellschaft: Kinder und Eltern stärken" und verfasste eine "Würzburger Erklärung".

Der Familienbund der Katholiken verfasste auf seiner Bundesdelegiertenversammlung in Würzburg einen "Würzburger Appell gegen sexuellen Missbrauch". Darin ruft er die deutschen Bischöfe zum Handeln auf. "Als Familienbund der Katholiken trifft es uns sehr, welche Straftaten unter dem Dach unserer Kirche geschehen konnten und wie lange sie durch undurchsichtige Strukturen in den kirchlichen Verwaltungen vertuscht, verschwiegen und bagatellisiert wurden", heißt es in dem Appell.

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