Bimbo, Jambo und der Riesenhirsch

In der Jägerstube im Ratskeller wurde in dieser Woche Würzburger Geschichte lebendig. Als die Brüder Gerhard (73) und Hermann Kneitz (77) zusammen mit Elmar Ullrich (84) sich an das für damalige Zeiten riesige Naturwissenschaftliche Museum in über 30 Räumen und Räumchen im Erd- und Obergeschoss der Residenz erinnern, sind die Emotionen auch nach über 60 Jahren noch spürbar.
Drei große Freunde der Naturwissenschaften erinnern sich an das umfangreiche Museum in der Residenz, das am 16. März 1945 total zerstört wurde: (von links) Elmar Ulrich, Gerhard und Hermann Kneitz.       -  Drei große Freunde der Naturwissenschaften erinnern sich an das umfangreiche Museum in der Residenz, das am 16. März 1945 total zerstört wurde: (von links) Elmar Ulrich, Gerhard und Hermann Kneitz.
Foto: FOTO richard wust | Drei große Freunde der Naturwissenschaften erinnern sich an das umfangreiche Museum in der Residenz, das am 16. März 1945 total zerstört wurde: (von links) Elmar Ulrich, Gerhard und Hermann Kneitz.

Zig-Tausende von Exponaten fielen den Flammen der Bombennacht des 16. März 1945 zum Opfer. Ein paar Vogelpräparate, die überlebt haben, stehen auf dem Tisch. Professor Gerhard Kneitz, Vorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereins Würzburg hat sie in einem Pappkarton mitgebracht. Kann diese Museumstradition wenigstens ansatzweise noch einmal in Würzburg aufleben? Auch um diese Frage geht es. Immerhin ein Anfang ist gemacht, dass wenigstens die Erinnerung an diese einmalige naturwissenschaftliche Sammlung nicht verloren geht. Für den jetzt unter der Redaktion von Joachim G.