WÜRZBURG

Bistum lockt bei Mainfranken-Messe mit Modellhubschraubern

Auf der Mainfranken-Messe: Christian Zofek versucht sein Glück an der Fernsteuerung des Modellhubschraubers.
Foto: Vanessa biermann | Auf der Mainfranken-Messe: Christian Zofek versucht sein Glück an der Fernsteuerung des Modellhubschraubers.

(mr) Behutsam drückt Christian Zofek auf den großen Knopf der Fernsteuerung in seinen Händen. Prompt steigt der kleine Modellhelikopter surrend in die Höhe. Ruckelnd schwenkt der Flieger Richtung Schweinfurt, verliert dann plötzlich an Höhe und kracht auf die Landkarte. Entschuldigend zuckt der 19-Jährige mit den Achseln. „Ich mache das eben zum ersten Mal. Ist aber klasse.“ Auf diese Reaktion hat Günter Henner vom Bistum Würzburg bei der Konzeption des Standes für die Mainfranken-Messe gehofft. Nun zeigt sich: die Idee kommt an.

Bei der diesjährigen Mainfranken-Messe stellen sich die Tagungshäuser des Bistums Würzburg mit ihren verschiedenen Bildungsangeboten vor, berichtet der Pressdienst des Bischöflichen Ordinariats. Unter dem Motto „Bei uns landen Sie richtig“ können die Besucher in Halle 1 mit dem Modellhelikopter die zehn kirchlichen Tagungshäuser im gesamten Bistumsgebiet exemplarisch auf einer Landkarte anfliegen – ein spielerischer Zugang. „Wir möchten unsere Häuser und das umfangreiche Bildungsangebot bekannter machen“, erklärt Simone Fries, Verantwortliche für das Marketing der Tagungshäuser des Bistums Würzburg. Vielen Menschen sei nämlich nicht bewusst, dass es tatsächlich zehn Häuser an der Zahl seien.

Das gilt auch für Modellhubschrauber-Pilot Zofek. „Ich habe schon von den Himmelspforten gehört, die anderen Häuser kenne ich nicht.“ Dabei bieten die Einrichtungen von Miltenberg bis Bad Brückenau und von Aschaffenburg bis Bad Königshofen ein umfangreiches Bildungsprogramm an, jedes auf eine andere Zielgruppe zugeschnitten. Ob Familien mit Kindern, Jugendliche oder Senioren – für alle Altersbereiche ist etwas dabei. Über einen Hochseilgarten mit Angebot für junge Leute verfügt beispielsweise das Haus Volksberg in Bad Brückenau. Das Programm des Sankt Burkardus-Hauses in Würzburg hingegen ist in erster Linie auf Seminare und Vortragsreihen ausgerichtet.

Interessiert blättert Wolfgang Bauer in der Broschüre, die über die verschiedenen Tagungshäuser informiert. „Ich kannte das Angebot bislang gar nicht. Es hört sich aber interessant an.“ Er ist einer von vielen Besuchern, die am Messestand Halt machen. Alleine am langen Eröffnungswochenende zählten die Organisatoren der Mainfranken-Messe 37.000 Besucher. Und sie alle kamen „ums Bistum nicht drum herum“, sagt Fries lachend. Schließlich ist der Stand im Eingang von Halle 1 nicht zu verfehlen. Dennoch mache zu 99 Prozent der persönliche Kontakt den Erfolg aus. Außerdem sei das Angebot einer kostenlosen Kinderbetreuung für die Zeit des Messebesuchs durch die Fachkräfte des Diözesan-Caritasverbands schon rege genutzt worden.

Ein positives Zwischenfazit zieht Henner, Organisator des Messeauftritts. „Der Modellflieger als kleiner Reiz, der Spaß macht, kommt super an.“ Auch Christian Zofeks Freunde versuchen sich begeistert an der Fernsteuerung. Am Ende klappt bei ihnen dann auch die sanfte Landung – auf Haus Sankt Michael in Bad Königshofen.

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