Oberpleichfeld

Blitzer in Oberpleichfeld soll bleiben

Die Pleichach fließt in Oberpleichfeld in einem Graben. Er wird regelmäßig ausgebaggert.
Die Pleichach fließt in Oberpleichfeld in einem Graben. Er wird regelmäßig ausgebaggert. Foto: Irene Konrad

Im Mai 2019 hat die Gemeinde Oberpleichfeld damit begonnen, mit Hilfe einer privaten Firma den fließenden Verkehr im Dorf zu überwachen. Nun, ein gutes Jahr später, stellte der Gemeinderat diese Verkehrsüberwachung auf den Prüfstand.

"Wollen wir mit dieser Verkehrsüberwachung weiter machen oder nicht?", fragte Bürgermeisterin Martina Rottmann. Seit der Einführung habe die Gemeinde "rund 4200 Euro verloren". Trotz des finanziellen Verlustes sei in ihren Augen die Überwachung aber sinnvoll. "Es wird viel geblitzt, weil zu schnell gefahren wird", wusste sie.

Obwohl die Geschwindigkeit nur einmal im Monat an zwei Stellen im Ort und nur für jeweils drei Stunden gemessen wird, wurden 533 Verstöße gezählt. Die Gemeinderäte bekamen schriftliche Informationen über die Auswertung der Verkehrsüberwachung in die Hand.

Weitere Überwachung dringend notwendig

"Zur Verkehrssicherheit und zur Verkehrserziehung sollten wir diese Überwachung auf jeden Fall beibehalten", meinte der stellvertretende Bürgermeister Christoph Hammer. Auch für den dritten Bürgermeister Gerhard Habel war es "keine Frage, dass diese Verkehrsüberwachung dringend notwendig ist". Einstimmig nahm das Ratsgremium die Entscheidung zur Kenntnis.

Unter dem Punkt "Verschiedenes" ging es um den Grundschulverband Bergtheim. Der zweite Bürgermeister Hammer vermisst im Ratsgremium Informationen über die geplante Schulhauserweiterung am Standort Erbshausen, die Idee zum Verkauf der beiden Schulgebäude an den Grundschulverband und die geplanten Übergangslösungen aus Platznot in der ehemaligen Schule in Hausen.

Wunsch nach Einbeziehung in Sachen Grundschule

Ihm und seinen ULO-Kollegen gehe es vor allem um die finanziellen Konsequenzen für die Gemeinde Oberpleichfeld. Hammer möchte Vergleichsberechnungen und würde gern "mehr mit einbezogen werden in die aktuellen Fragen der Grundschule". Bürgermeisterin Rottmann schlug vor, den Schulverbandsvorsitzenden Konrad Schlier einzuladen. Der Bergtheimer Bürgermeister könne in einer Gemeinderatssitzung konkrete Fragen beantworten.

Gemeinderat Benedikt Pfister hatte Fragen zum Ausfräsen von Bachläufen. Er habe gehört, dass Wildenten in der Uferböschung der Pleichach brüten. Ob es der Hochwasserschutz im Sinne des Naturschutzes rechtfertige, das hochgewachsene Gras mit Maschinen zu entfernen. Auch andere Gemeinderäte fragten nach, "ob diese Bachbewirtschaftung noch zeitgemäß und sinnvoll ist".

Gemeinderat Manfred Klüpfel schlug vor, dass die Verwaltung "erst einmal unsere Entwässerungspläne heraussucht". Sie könnten dem Ratsgremium weiterhelfen. Oder die Naturschutzbehörde. Auch das Thema Baumpatenschaften für neugeborene Kinder sollte wieder aufgenommen werden. Dazu werden nun geeignete Flächen gesucht.

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