Würzburg

BRK erfüllt Herzenswünsche

Bei der Abholung des neu beklebten Herzenswunsch Hospizmobils überreichte der stellvertretende BRK-Geschäftsführer Stefan Dietz (Zweiter von rechts) den ersten „Ehrenplatz“-Stuhl an das Team Pfanzer.
Foto: Stefan Krüger, BRK Würzburg | Bei der Abholung des neu beklebten Herzenswunsch Hospizmobils überreichte der stellvertretende BRK-Geschäftsführer Stefan Dietz (Zweiter von rechts) den ersten „Ehrenplatz“-Stuhl an das Team Pfanzer.

Noch einmal die Berge sehen, das Meer riechen, ein Fußballspiel erleben oder Verwandte besuchen – das wird jetzt mit dem Herzenswunsch-Hospizmobil des BRK-Kreisverbandes Würzburg möglich.

„Bewohner unserer stationären Einrichtungen und Fördermitglieder kommen oft mit der Bitte auf uns zu, den einen oder anderen Besuchswunsch zu erfüllen. Nicht selten fehlt es aber an der Möglichkeit, diese Fahrten von Verwandten oder mit einem Taxi durchführen zu lassen. Hier wollen wir mit unserem Hospizmobil helfen“, beschreibt der stellvertretende BRK-Geschäftsführer Stefan Dietz den Grund für die Anschaffung des Herzenswunsch-Hospizmobils.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen gebrauchten Ford Transit, der auch mit einer Liege und Vorrichtungen zur Beförderung von Rollstuhlfahrern ausgestattet ist, heißt es in einer Pressemitteilung des BRK. Auf ein Blaulicht wurde bewusst verzichtet.

Ein Ehrenplatz für die Firma Team Pfanzer

Die Außengestaltung wurde von der Firma Team Pfanzer in der Benzstraße durchgeführt. Dietz nutzte die Abholung des neu beklebten Fahrzeugs, um sich für die langjährige gute Zusammenarbeit zu bedanken. Anstatt eine Urkunde zu übergeben, hatte Dietz aber etwas Besonderes im Gepäck. Mit den Worten „Sie erhalten von uns einen Ehrenplatz“ überreichte er den Geschäftsführern Michael und Simon Pfanzer einen weißen Stuhl, der mit dem Zitat „Helfen, ohne zu fragen wem“ und den Grundsätzen des Roten Kreuzes beschriftet ist. „Dieser Stuhl ist ein Unikat, in Handarbeit von unserem Doku-Team gestaltet und nummeriert“, erklärte Dietz. Die Nummer 1 soll nun einen Ehrenplatz im Firmengebäude erhalten.

Bald ist das Hospizmobil bereit für die erste Wunscherfüllung. Die Fahrt wird von Sanitätern oder Pflegekräften begleitet, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen. Das Fahrzeug wird aus Spendenmitteln finanziert. „Die Erfüllung des Herzenswunsches soll unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten des Betroffenen möglich sein. Deshalb führen wir die Fahrten unentgeltlich durch. Zur Finanzierung sind wir vollständig auf Spenden angewiesen“, erklärt Stefan Dietz.

Wer für sich oder einen Angehörigen das Hospizmobil nutzen möchte, kann im Internet über www.brk-wuerzburg.de/herzenswunsch Kontakt aufnehmen.

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