Höchberg

Bücherprojekt der Ernst-Keil-Schule mit Christiane Gaebert

Bücherprojekt der Ernst-Keil-Schule mit Christiane Gaebert       -  (mae)   „Ein ganzes Jahr haben wir gemeinsam den Dschungel erkundet, sind mit tosenden Stürmen gereist, haben geforscht, mit Affen Bananen geteilt, Schwätzchen mit Riesenspinnen gehalten, Nilpferde am Rücken gekratzt, mit Krokodilen Tränen gelacht, sind über einen Regenbogen gerutscht und mit lautem Platschen in kunterbunte Pfützen geplumpst. Wir haben gedruckt, experimentiert, Lithografien mit Cola und Speiseöl hergestellt, gezeichnet, gesprayt und schließlich unsere kleine Expedition sicher und heil nach Hause gebracht“. So beschreibt die Künstlerin Christiane Gaebert (links) ihre Arbeit mit zwölf Kindern im Alter von neun bis zehn Jahren in der Ernst-Keil-Schule im Rahmen des „Bündnisses für Bildung – Kultur macht stark“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, sowie dem Bundesverband Bildender Künstler (BBK) finanziell unterstützt wird. Heraus gekommen ist eine Bildersammlung, die viel zu schade war, um in Schubladen zu liegen. Also kam man gemeinsam auf die Idee, aus den Einzelbildern ein Buch zu machen. Die Kinder hatten ihre helle Freude an den Aktionen, zu denen sie sich drei Stunden in der Woche über ein Jahr lang trafen. „Wichtig ist, dass die Kinder die Kunst mit eigenen Augen sehen und neu erleben“, sagt Gaebert die Intention des Projektes. Schulleiter Veit Burger sagte bei der Buchpräsentation, welches den Titel „Der Sturm“ trägt, dass es immer etwas Besonderes sei, ein Buch herzustellen, besonders wenn es von den Kindern selbst kommt. Mit der Raiffeisenbank Höchberg und dem Förderverein der Grund- und Mittelschule fand man Sponsoren für das Projekt und so lag es an Layouterin Jutta Weinhold, die gesammelten Werke gut zu präsentieren. Heraus kam ein Kunstwerk, dass nun zum Preis von 8,50 Euro in der Schule erworben werden kann. Wie es mit dem Projekt weitergeht nach dem Halbjahr, steht noch nicht fest. Wegen personeller Änderungen beim BBK sind die Anträge noch nicht gestellt, so dass keine Förderung möglich sein wird. Wie unser Bild zeigt, ist das Originalbuch „Der Strurm“ ist so wertvoll, dass es nur mit Handschuhen angefasst werden sollte.
Foto: Matthias Ernst | (mae) „Ein ganzes Jahr haben wir gemeinsam den Dschungel erkundet, sind mit tosenden Stürmen gereist, haben geforscht, mit Affen Bananen geteilt, Schwätzchen mit Riesenspinnen gehalten, Nilpferde am Rücken ...
„Ein ganzes Jahr haben wir gemeinsam den Dschungel erkundet, sind mit tosenden Stürmen gereist, haben geforscht, mit Affen Bananen geteilt, Schwätzchen mit Riesenspinnen gehalten, Nilpferde am Rücken gekratzt, mit Krokodilen Tränen gelacht, sind über einen Regenbogen gerutscht und mit lautem Platschen in kunterbunte Pfützen geplumpst. Wir haben gedruckt, experimentiert, Lithografien mit Cola und Speiseöl hergestellt, gezeichnet, gesprayt und schließlich unsere kleine Expedition sicher und heil nach Hause gebracht“. So beschreibt die Künstlerin Christiane Gaebert (links) ihre Arbeit mit zwölf Kindern im Alter von neun bis zehn Jahren in der Ernst-Keil-Schule im Rahmen des „Bündnisses für Bildung – Kultur macht stark“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, sowie dem Bundesverband Bildender Künstler (BBK) finanziell unterstützt wird. Heraus gekommen ist eine Bildersammlung, die viel zu schade war, um in Schubladen zu liegen. Also kam man gemeinsam auf die Idee, aus den Einzelbildern ein Buch zu machen. Die Kinder hatten ihre helle Freude an den Aktionen, zu denen sie sich drei Stunden in der Woche über ein Jahr lang trafen.
„Wichtig ist, dass die Kinder die Kunst mit eigenen Augen sehen und neu erleben“, sagt Gaebert die Intention des Projektes. Schulleiter Veit Burger sagte bei der Buchpräsentation, welches den Titel „Der Sturm“ trägt, dass es immer etwas Besonderes sei, ein Buch herzustellen, besonders wenn es von den Kindern selbst kommt. Mit der Raiffeisenbank Höchberg und dem Förderverein der Grund- und Mittelschule fand man Sponsoren für das Projekt und so lag es an Layouterin Jutta Weinhold, die gesammelten Werke gut zu präsentieren. Heraus kam ein Kunstwerk, dass nun zum Preis von 8,50 Euro in der Schule erworben werden kann. Wie es mit dem Projekt weitergeht nach dem Halbjahr, steht noch nicht fest. Wegen personeller Änderungen beim BBK sind die Anträge noch nicht gestellt, so dass keine Förderung möglich sein wird. Wie unser Bild zeigt, ist das Originalbuch „Der Strurm“ ist so wertvoll, dass es nur mit Handschuhen angefasst werden sollte.
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