Würzburg

Bundestags-Wahlkampf in Würzburg: Warum schwächelt eigentlich die CSU?

In Bayern unter 30 Prozent und ein SPD-Kanzler in Sichtweite: Die CSU bewegt sich kurz vor der Wahl in schwerem Fahrwasser. Das sorgt für Unruhe an der Basis – und für Kritik.
Schwierige Zeiten für die CSU: beschädigtes Wahlplakat in der Versbacher Straße in Würzburg.
Foto: Torsten Schleicher | Schwierige Zeiten für die CSU: beschädigtes Wahlplakat in der Versbacher Straße in Würzburg.

Der Absturz kam erst auf leisen Sohlen, dann aber ziemlich schnell. Irgendwann Ende Juli begannen die Umfragewerte für CDU und CSU nach unten zu rutschen. Zwar konnte sich die Union inzwischen bei rund 22 Prozent stabilisieren, aber dass das konservative Lager so schwach dasteht, daran hat auch die CSU ihren Anteil. Bei rund 29 Prozent in Bayern wurde die CSU zuletzt taxiert, ein historisch schlechter Wert. Vier Jahre zuvor hatte die CSU 39 Prozent erreicht. Wie geht die Parteibasis wenige Tage vor der Bundestagswahl mit der Lage um?

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung