Würzburg

Corona: So ist die Lage in Unterfranken am Sonntag

Die Inzidenzwerte in der Region steigen weiter an, besonders im Landkreis Haßberge. Nur Kitzingen schafft es unter die 100-er-Marke. Alles, was Sie zur aktuellen Lage wissen müssen.
Viele Menschen nutzen spontan und auch mit Termin, die neue Schnelltest-Strecke im Burkadushaus in der Innenstadt von Würzburg. Auch am Sonntag kann man sich dort von 10 bis 20 Uhr testen lassen.
Foto: Silvia Gralla | Viele Menschen nutzen spontan und auch mit Termin, die neue Schnelltest-Strecke im Burkadushaus in der Innenstadt von Würzburg. Auch am Sonntag kann man sich dort von 10 bis 20 Uhr testen lassen.

In Deutschland sind innerhalb eines Tages 19 185 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 67 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 162,3.

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Sieben-Tage-Inzidenz: Werte in Unterfranken (Stand: Sonntag, Quelle: RKI)

  • Würzburg Stadt: 192,3
  • Würzburg Landkreis: 104,1
  • Schweinfurt Stadt:  162,8
  • Schweinfurt Landkreis: 154,2
  • Aschaffenburg Stadt: 152,1
  • Aschaffenburg Landkreis: 132,0
  • Lkr. Main-Spessart: 142,7
  • Lkr. Kitzingen: 96,5
  • Lkr. Rhön-Grabfeld: 221,0
  • Lkr. Miltenberg: 108,7
  • Lkr. Bad Kissingen: 140,5
  • Lkr. Haßberge: 320,0
  • Main-Tauber-Kreis: 143,5

Neuinfizierte in unterfränkischen Städten und Landkreisen

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich in Unterfranken laut RKI bisher 45 026 Menschen (+194) mit dem Virus infiziert. Insgesamt 1296 (+0) Menschen sind im Regierungsbezirk bislang im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben.

Die meisten Infizierten in Unterfranken seit Beginn der Krise wurden bislang aus dem Landkreis Aschaffenburg gemeldet. Die meisten Toten in Folge von Corona melden die Kreise Aschaffenburg und Main-Spessart.

Alle RKI-Zahlen für Unterfranken im Überblick (Stand Sonntag):

  • Würzburg, Stadt: 3801 Fälle insgesamt (+21 im Vergleich zum Vortag) / 107 Tote (0)
  • Würzburg, Landkreis: 3844 (+22) / 65 (0)
  • Schweinfurt, Stadt: 2261 (+2) / 71 (0)
  • Schweinfurt, Landkreis: 4094 (+1) / 117 (0)
  • Aschaffenburg, Stadt: 2774 (+9) / 101 (0)
  • Aschaffenburg, Landkreis: 7067 (+20) / 195 (0)
  • Lkr. Main-Spessart: 4133 (+31) / 193 (0)
  • Lkr. Kitzingen: 2742 (+0) / 81 (0)
  • Lkr. Rhön-Grabfeld: 2998 (+1) / 76 (0)
  • Lkr. Miltenberg: 4966 (+17) / 120 (0)
  • Lkr. Bad Kissingen: 2977 (+19) / 93 (0)
  • Lkr. Haßberge: 3269 (+79) / 79 (0)
  • Main-Tauber-Kreis: 4489 (+19) / 81 (0)

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Seit Monaten werden die Corona-Maßnahmen mal verschärft, mal gelockert und dann wieder verschärft. Basis dafür ist meist die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt, also die Anzahl an Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner. Diese Zahlen liefern neben den Gesundheitsämtern vor Ort das bayerische Landesamt für Gesundheit (LGL) in Erlangen sowie das RKI in Berlin – und zwar täglich, jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Folge: Die Zahlen der Ämter, des LGL und des RKI unterscheiden sich voneinander.

Regelmäßig stellen wir uns in der Redaktion die Frage, wie wir die Lage in der Region für unsere Leserinnen und Leser am besten abbilden können. So auch in diesen Tagen: Seit 8. März gelten dort gelockerte Corona-Regeln, wo über einen gewissen Zeitraum die Inzidenzwerte einen bestimmten Wert unterschreiten. Außerdem können Maßnahmen verschärft werden, wenn ein Wert überschritten wird. Laut der aktuellsten bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind dafür ausschließlich die Zahlen des RKI maßgeblich. Aus diesem Grund hat sich die Redaktion entschlossen,  nur das RKI als Quelle für die Inzidenzwerte zu nutzen.

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Aktuelle Empfehlungen: Symptome des Coronavirus sind Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, vorübergehender, kompletter Verlust des Geschmacks- und Geruchssinnes oder Durchfall. Wer davon ausgeht, sich angesteckt zu haben, sollte sich – telefonisch – an seinen Hausarzt oder den kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden. 

Bürgertelefone: 

  • Würzburg (0931/8003-5100): Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr
  • Schweinfurt (09721/55-745): Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Freitag von 8 bis 13 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr
  • Miltenberg (09371/501-716): Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, Wochenende von 9 bis 14 Uhr
  • Main-Tauber-Kreis (09341/82-4010)
  • Kitzingen (09321/928-1111): Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr
  • Main-Spessart (09353/793-1490): Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr
  • Bad Kissingen (0971/71650): Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
  • Haßberge (09521/27-600): Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12.30 Uhr
  • Rhön-Grabfeld (09771-94800): Montag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr

Weitere Informationen:

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