Würzburg

Corona: Wie läuft der "Tag des offenen Denkmals" in Würzburg ab?

In diesem Jahr ist durch Corona alles anders – und das macht auch nicht vor dem beliebten "Tag des offenen Denkmals" halt. Wie die Initiatoren diesen nun planen.
Der 'Tag des offenen Denkmals' am 13. September findet in diesem Jahr komplett digital statt. Mit dabei sind auch das Würzburger Rathaus und der Grafeneckart in der Innenstadt.
Foto: Thomas Obermeier | Der "Tag des offenen Denkmals" am 13. September findet in diesem Jahr komplett digital statt. Mit dabei sind auch das Würzburger Rathaus und der Grafeneckart in der Innenstadt.

Auch am "Tag des offenen Denkmals" ist in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie alles anders: Zum ersten Mal muss der 1993 ins Leben gerufene bundesweite Denkmaltag komplett online und digital stattfinden.

In Würzburg wäre es die 24. Auflage gewesen: Seit 1996 haben immer am zweiten Sonntag im September insgesamt mehr als 70.000 Menschen an den Führungen teilgenommen und Blicke hinter die Kulissen normalerweise nicht zugänglicher historischer Gebäude und Baudenkmäler geworfen. Aufgrund der bundesweiten Corona-Beschränkungen hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als Initiator und Organisator des Denkmaltags entschieden, in diesem bundesweit auf alle Führungen zu verzichten und die gesamte Veranstaltung ins Internet zu verlegen.

Die Frankenwarte auf dem Nikolausberg bei Würzburg.
Foto: Thomas Obermeier | Die Frankenwarte auf dem Nikolausberg bei Würzburg.

Informationen zu den Objekten

Unter dem Motto "Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken" soll es am Sonntag online um Fragen der Nachhaltigkeit und Möglichkeiten und Chancen der Denkmalpflege gehen. Dazu hat der Fachbereich Stadtplanung fünf Würzburger Denkmäler ausgesucht, die am Sonntag auf der städtischen Internetseite unter www.wuerzburg.de/denkmal präsentiert werden. Hinter den Links verbergen sich keine interaktiven Inhalte oder Videos, sondern PDF-Dateien mit Texten und Fotos zu den verschiedenen Objekten.

Im einzelnen geht es um folgende Gebäude und Denkmäler: Stadtheimatpfleger Hans Steidle beschäftigt sich mit dem historischen Rathaus/Grafeneckart. Georg Götz, der Vorsitzende des Main-Franken-Kreises, berichtet auf deutsch und englisch über den Alten Kranen und sein Räderwerk. Stadtrat Willi Dürrnagel ist gleich mit zweimal mit Texten und Bildern aus seinem umfangreichen Archiv vertreten, bei ihm geht es um die Frankenwarte und die Pleich als altes Handwerkerviertel. Außerdem gibt das Röntgen-Kuratorium einen Einblick in die Röntgen-Gedächtnisstätte.

Der Alte Kranen am Mainufer in der Würzburger Innenstadt.
Foto: Thomas Obermeier | Der Alte Kranen am Mainufer in der Würzburger Innenstadt.

Nähere Informationen zum bundesweiten Tag der des offenen Denkmals unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de.

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