Würzburg

Coronavirus: Stecken sich Kinder doch öfter an als vermutet?

Wie häufig sich Kinder infizieren und wie ansteckend sie dann sind, ist seit Beginn der Corona-Pandemie umstritten. Mediziner Johannes Liese über neue Erkenntnisse.
In der großen KiTa-CoV-Studie werden Würzburger Kita-Kinder regelmäßig untersucht. Das Foto stammt vom Beginn der Studie im Herbst 2020.
Foto: Patty Varasano | In der großen KiTa-CoV-Studie werden Würzburger Kita-Kinder regelmäßig untersucht. Das Foto stammt vom Beginn der Studie im Herbst 2020.

In Bayern waren von März bis Juli 2020 offenbar sechs Mal mehr Kinder mit dem Coronavirus infiziert als von den Gesundheitsämtern registriert. Dies berichten Wissenschaftler des Münchner Helmholtz-Zentrums, die 15 000 Kinder im Freistaat auf Antikörper getestet hatten. Sind geöffnete Kitas und Schulen also doch ein Treiber in der Corona-Pandemie? Professor Johannes Liese, Leiter für pädiatrische Infektiologie und Immunologie an der Uni-Kinderklinik Würzburg, widerspricht und erklärt die Ergebnisse seiner Kollegen.

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