Würzburg

CSU: Stadt und Land Hand in Hand

Die CSU-Verbände Stadt und Landkreis Würzburg haben Themenschwerpunkte für Teile eines gemeinsamen Wahlprogramms erarbeitet. Mit dabei an der Tafel (von links) OB Christian Schuchardt, Christine Bötsch, Hülya Düber, Thomas Eberth und Manfred Ländner.
Foto: Matthias Demel | Die CSU-Verbände Stadt und Landkreis Würzburg haben Themenschwerpunkte für Teile eines gemeinsamen Wahlprogramms erarbeitet.

Am Ende der intensiven Diskussion und Erarbeitung von Wahlprogrammthemen waren viele positive Kärtchen, aber eben auch negative Kärtchen von Christine Bötsch und Thomas Eberth auf die Pinnwände zu kleben. Die beiden CSU-Kreisvorsitzenden Stadt und Land hatten die Mitglieder des Kreisvorstandes eingeladen, um miteinander Berührungspunkte im Wahlkampf zu erarbeiten und damit den Auftakt für ein gemeinsames Wahlprogramm Stadt und Land für die Kommunalwahl am 15. März 2020 zu definieren, heißt es in einer Pressemitteilung der CSU.

„Die Stadt Würzburg lebt auch vom Umland und das Umland auch von der Stadt“, wird Kreisvorsitzender Thomas Eberth in der Mitteilung zitiert. „Daher ist es wichtig, Schwächen und Stärken von Stadt und Land gemeinsam zu erarbeiten und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen“, stellte Christine Bötsch fest. 

Aufgegriffen wurde die Kritik von Landkreisbürgern, dass neben der Stärkung des ÖPNV und der Mobilität auch das Thema Parkplätze für den Individualverkehr gestärkt werden muss. Das bestätigte OB Christian Schuchardt der für eine lebendige Innenstadt erreichbare Parkplätze und eine gute Anbindung mit Bus, Bahn und Fahrrad für nötig hält. Gefordert werden Park-and-ride-Plätze an Straßenbahn-Haltestellen an den Einfallstraßen zu Würzburg.

Auch die Zusammenarbeit bei den Themenfeldern Wohnungsbau, Freizeit und Naherholung, Digitalisierung, Seniorenarbeit, Vernetzung von Kindergärten und Schulen sowie die umfangreichen Kulturangebote müssen zwischen Stadt und Land gestärkt werden. Matthias Rothkegel aus der Stadt bemängelte zum Beispiel am Land, dass oftmals die vielen kulturellen und gesellschaftlichen Angebote und Veranstaltungen der Dörfer in der Stadt nicht kommuniziert werden.

Die beiden CSU-Verbände haben etliche Themenpunkte gefunden, die nun in Überbegriffe überführt werden und in der nächsten Sitzung mit Forderungen und Zielsetzungen versehen werden, endet die Mitteilung.

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