Kürnach

MP+CSU-Starkbieranstich im TV: Verdacht der Spezlwirtschaft

TV Mainfranken hat Ärger mit der Medienaufsicht. In der Kritik steht der Beitrag über den CSU-Starkbieranstich. Welche Rolle spielten dabei die guten Beziehungen zum Sender?
Weil coronabedingt kein Publikum beim CSU-Starkbieranstich in die Kürnacher Höllberghalle (Lkr. Würzburg) durfte, engagierte der CSU-Kreisverband eine Produktionsfirma, um das Fest aufzuzeichnen und es im Lokalfernsehen zu übertragen. 
Foto: Thomas Obermeier | Weil coronabedingt kein Publikum beim CSU-Starkbieranstich in die Kürnacher Höllberghalle (Lkr. Würzburg) durfte, engagierte der CSU-Kreisverband eine Produktionsfirma, um das Fest aufzuzeichnen und es im Lokalfernsehen zu übertragen. 

Eine Stunde Sendezeit bekam der CSU-Kreisverband Würzburg-Land von TV Mainfranken vergangenen Freitag zugestanden. Jetzt schreitet die Medienaufsicht ein, denn der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) liegen etliche Beschwerden vor. In der Kritik steht ein von der Partei produzierter Beitrag über den wohl "größten Starkbieranstich Nordbayerns", wie CSU-Kreisvorsitzender und Landrat Thomas Eberth dem Fernsehpublikum erklärte. Eberth hat die Sendung, die zwischen 19 und 20 Uhr europaweit über Satellit ausgestrahlt wurde, moderiert. Der Bayerische Journalistenverband ist "entsetzt".

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