Winterhausen

Das Mainufer attraktiver machen

Die Gemeinde Winterhausen will die Mainlände unterhalb des Gasthauses „Zum Schiff“ attraktiver gestalten. Im Gemeinderat wurde ein erweiterter Sandstrand, die Freilegung der alten Hafenmauer und eine Sitzgruppe diskutiert.
Foto: GERHARD MEISSNER | Die Gemeinde Winterhausen will die Mainlände unterhalb des Gasthauses „Zum Schiff“ attraktiver gestalten.

Im Gemeinderat erläuterte Landschaftsplaner Günther Maak erste Vorstellungen für die Umgestaltung des Winterhäuser Mainufers. Er machte kein Hehl daraus, dass er sich einige Inspirationen aus Frickenhausen geholt habe. Gefallen haben ihm dort unter anderem der Strand, die drehbaren Liegebänke und die Möglichkeit, an einer Sitzgruppe zu verweilen. Dass es eine Anlehnung an Frickenhausen gebe, bestätigte Bürgermeister Wolfgang Mann. „Aber ansonsten ist es unser eigenes Ding.“

Sandstrand erweitern

Mit geringem Aufwand naturnah etwas gestalten, ist die Grundidee. An der kleinen Bucht beim ehemaligen Fähranleger unterhalb des Gasthauses „Zum Schiff“ ist eine Erweiterung des Sandstrandes durch Abgraben der Flachwasserzone denkbar. Allerdings müssten Vorkehrungen gegen Wellenschlag und Strömungen aus dem Fluss getroffen werden, wozu gemauerte Stufen denkbar seien. Ein Rasen, der gepflegt werden müsste, könnte angelegt werden, so die Vorstellungen des Landschaftsplaners.

Der entdeckte aber auch historische architektonische Elemente, die wieder ins Blickfeld gerückt und in das Ensemble einbezogen werden könnten. Dazu gehört der ehemalige Handelshafen. Die alte Hafenmauer könnte freigelegt und dort eine Sitzgruppe geschaffen werden.

Maak könnte sich vorstellen, die umgestaltete Mainlände in den geplanten Kulturweg zwischen Sommerhausen, Winterhausen und Goßmannsdorf einzubinden und hier auf Schautafeln Historisches zu thematisieren, wie eben den ehemaligen Handelshafen, den Brückenkopf und das Zollhaus der Mainbrücke nach Sommerhausen.

Biergarten als Bereicherung

Als Bereicherung würde Maak auch den von einem privaten Investor geplanten Biergarten in der Nähe des alten Handelshafens und das Weinfest auf dem Brückenkopf empfinden. In der Gemeinderatssitzung wurde klar, dass keine Anlegestellen für Motorboote entstehen sollten. Christian Luksch möchte Motorboote am ehemaligen Fähranleger nicht sehen, um Konflikte mit Badenden zu vermeiden.

Der Auffassung schloss sich auch Matthias Dürr an. Bürgermeister Mann meinte, die Stelle komme nur als Landestelle für Kajaks in Frage und werde dafür mit dem Schild „Gelbe Welle“ gekennzeichnet. Der Gemeinderat nahm die ersten Entwürfe des Landschaftsplaners zur Kenntnis. Im Januar soll eine Ortseinsicht stattfinden. Von vornherein eingebunden werden müssen die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, die für das ganze Gelände zuständig ist, und die Naturschutzbehörde, falls in Bepflanzungen eingegriffen werden sollte.

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